Home sweet home – das „British Pub“

am 16. September 2016

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England, abends, gegen 17:00 Uhr, nach Feierabend: Es riecht nach einem Gemisch aus würzigem Bier und nassem Holz. Im Hintergrund laufen Hits von Fiddler’s Green und The Dubliners. Eine lange, geschwungene Theke aus dunklem Mahagoni dominiert den gesamten Raum. Und es gibt Ale vom Fass sowie Fish & Chips – willkommen im „British Pub“!

VOM WOHNZIMMER DER BRITISCHEN MÄNNER …

Der Begriff „Pub“ ist die Abkürzung von „Public House“ und ein beliebter Treffpunkt mit Freunden, Kollegen und/oder Nachbarn. Typische „British Pubs“ gibt es in der Stadt sowie auch auf dem Land. Eine Bedienung sucht man hier allerdings vergebens – alle Speisen und Getränke werden an der Theke bestellt, bezahlt und abgeholt.

HIER SIND ALLE GLEICH!

Wer in einer dieser britischen Kneipen aufgenommen werden will, muss nur eines tun: wiederkommen! Hier ist es völlig egal, ob jemand Mindestlohn verdient oder millionenschwerer Star ist. Denn im Pub sind alle gleich: Ob Bauarbeiter Miller mit abgewetzter Latzhose und schmutzigem Helm oder junger Nachwuchsjournalist Smith mit sportiver Barbour-Jacke und lässigen Chelsea Boots.

VOM LEGENDÄREN PUB-QUIZ …

Eine weit verbreitete britische Tradition in typischen „British Pubs“: Man trifft sich an einem Abend pro Woche und quizzt zusammen. Gespielt wird meistens in (Tisch-)Teams, die gegeneinander antreten. Am Ende gewinnt die Mannschaft mit den meisten richtig beantworteten Fragen. In der Regel wird das Pub-Quiz nicht von den Wirtsleuten selbst durchgeführt, sondern von einzelnen Quiz-Mastern, die die Fragen ausarbeiten, stellen und die Antworten auswerten.

EIN WICHTIGER TEIL DER BRITISCHEN KULTUR!

Seit jeher spielt das “Public House”, eine zentrale Rolle in Englands öffentlichem Leben. Und auch wenn die Briten ĂĽber das sogenannte „Pub-Sterben“ oft jammern: Das nächste öffentliche Wohnzimmer liegt bei Ihrem nächsten England-Besuch doch meist nur um die Ecke!

Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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