Manschettenknöpfe – Schmuck fürs Hemd

am 17. Dezember 2012

manschettenknöpfe

 

Ob klassisch zeitlos oder auffallend extravagant im Design, Manschettenknöpfe verleihen Ihrem Outfit eine ganz besondere, glänzende Note – und das seit mehr als 400 Jahren…

Der Ursprung der Manschettenknöpfe liegt im 17. Jahrhundert in Frankreich. Damals entwickelten sich die dekorativen Knöpfe parallel zu dem neu aufkommenden Hemdtypus mit Manschetten zum Umschlagen. Bis heute dienen Manschettenknöpfe zum Schließen dieser Umschlagmanschette, die aus einer doppelten Stofflage besteht und bis zum Handgelenk zurückgeschlagen wird. Smokinghemden werden beispielsweise auf diese Weise getragen.

Zunächst wurden die Manschetten jedoch mit geknoteten Bändern zusammengehalten. Erst später begannen modebewusste Männer kleine Ketten mit Metallknöpfen zur Zierde und Verknüpfung zu verwenden. Über die Jahrzehnte entwickelte sich das Accessoire weiter: Die Ketten wurden durch kurze Stege ersetzt und die einfachen Glasknöpfe gegen hochwertige mit Juwelen besetzte sowie in Gold gefasste Knöpfe ausgetauscht. Damals waren die exquisiten Schmuckstücke jedoch nur für reiche Adelige erschwinglich. Erst im 19. Jahrhundert wurden Manschettenknöpfen aus rostfreiem Stahl in Massen produziert. Dies ermöglichte es einer breiten Männerschicht sich mit dem eleganten Accessoire zu schmücken. Heute sind Manschettenknöpfe meist versilbert oder vergoldet und haben entweder eine ovale, runde oder eckige Form. Sie werden nicht nur ausschließlich zu feierlichen Anlässen getragen, sondern verschönern auch edle Hemden und Anzüge im Business-Alltag.

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