Mode-Mysterien Teil 7 – Woher kommt der ReiĂźverschluss?

am 12. Mai 2016

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Kleider anziehen war frĂĽher eine komplizierte Sache. Im Mittelalter manchmal ohne Hilfe gar nicht möglich. Diese vielen Haken und Ă–sen … Gut, dass der ReiĂźverschluss erfunden wurde!

WER KAM ĂśBERHAUPT DARAUF?

Der erste Reißverschluss war erst gar nicht für Kleidung gedacht – er sollte die Knöpfe an den Stiefeln ersetzen. 1893 hatte der Maschinenbau-Ingenieur Whitcomb Judson die erste Idee für den Hakenverschluss. Doch sein Konzept war nicht ganz ausgereift – der Verschluss klemmte und zwickte und man verlor zunächst das Interesse.

1913 konstruierte der Schwede Gideon Sundbäck eine kleinere, leichtere und zuverlässigere Variante: Den heutigen Reißverschluss. Sein erster Kunde war die US-Armee – sie rüstete zuerst ihre gesamten Uniformen mit der neuen Erfindung aus.

WIE FUNKTIONIERT DAS EIGENTLICH?

Der Reißverschluss besteht aus zwei Stoffbändern, auf dem Metall- oder Kunststoff-Zähne angebracht sind. Diese Zähne nennt man übrigens auch: Krampen.

Durch einen Schieber werden sie ineinander gehakt und so verschlossen.

WAS TUN, WENN´S KLEMMT?

Wenn Reißverschlüsse nicht mehr richtig funktionieren, ist meistens der Schieber kaputt. Ein kleiner Tipp von unserer Seite: Sie müssen den Verschluss nicht immer sofort austauschen! Heute verwendet man dafür sogenannte „ZlideOn-Schieber“. Damit wird der alte Schieber entfernt und der geöffnete ZlideOn-Schieber eingesetzt und dann geschlossen. Tolle Sache!


Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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