Nano-Partikel in Textilien

am 3. November 2009

Am 21.10.2009 hat das Umweltbundesamt einen Bericht ├╝ber Nano-Produkte ver├Âffentlicht und empfohlen,

“Produkte mit Nano-Partikeln so lange zu meiden, wie ihre Wirkungen auf die menschliche Gesundheit noch weitgehend unerforscht sind.”

Mittlerweile hat das Umweltbundesamt seinen Bericht in wesentlichen Teilen relativiert und die Empfehlung weitgehend zur├╝ckgenommen.

Wichtig f├╝r unsere Kunden ist hierbei zu wissen, da├č beim Einsatz von Nano-Partikeln in Textilien (z.B. in fleck- und schmutzresistenten Hosen oder Hemden) die Nano-Partikel ohnehin niemals in der vom Umweltbundesamt vorausgesetzten freien Form eingesetzt werden, sondern ausschlie├člich in Fasern eingebunden vorkommen. Das Einbinden von “Fremdstoffen” in Fasern ist eine langge├╝bte Technologie in der Faserherstellung zur Veredelung der Fasern oder zum Anreichern von Natur- und Kunstfasern mit zus├Ątzlichen Eigenschaften. Sie kennen dies vielleicht bei den sehr beliebten b├╝gelfreien Hemden aus reiner Baumwolle: auch hier wird die Baumwoll-Faser zus├Ątzlich behandelt, um die B├╝gelfreiheit ├╝berhaupt erreichen zu k├Ânnen. Dieses Vorgehen verhindert nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, da├č eine gesundheitliche Gefahr durch verarbeitete Nano-Partikeln auftreten k├Ânnte.

Selbstverst├Ąndlich ist f├╝r uns, da├č wir bei jedem von uns angebotenen Produkt explizit darauf hinweisen, sollte das Produkt mit Nano-Partikeln behandelt sein.

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