Notwendiges ├ťbel wird must-have: Der Schal

am 7. M├Ąrz 2010

modeaccesoireschal

Vor einigen Jahren trug fast niemand einen Schal als modisches Accessoire, die Ausnahme bildete der klassische Burberry-Schal zum Trenchcoat oder das Hermes-Tuch zum Kost├╝m. Vom notwenden ├ťbel gegen Wind und Wetter hat sich dieser nun zu einem wichtigen Accessoire des Fr├╝hlings gemausert.

Der Pashmina-Schal ist der Klassiker unter den Schals und in nahezu jedem Kleiderschrank zu finden. Urspr├╝nglich ist der Pashmina ein Kaschmirschal. Inzwischen wird er auch aus einer Mischung aus Kaschmir und Seide gefertigt. In den letzten Jahren hat sich in unserem Sprachgebrauch die Bezeichnung Pashmina f├╝r einen breiten, glatten, unifarbenen Schal – unabh├Ąngig vom Material – eingeb├╝rgert.

Neben dem Pashmina tr├Ągt man im Fr├╝hling 2010 wieder vermehrt Crinkle-Schals, die in Knitteroptik gehalten sind, wie der Crinkle-Schal Capri von Tommy Hilfiger. Hierf├╝r wird der Schal bei der Herstellung, meist nach Web- und F├Ąrbevorgang hei├č in Knitter gepresst. Der Vorteil liegt auf der Hand, man muss diesen Schal nicht b├╝geln. Zudem speichert sich in den Hohlr├Ąumen, ebenso wie bei grobem Strick, Luft, die W├Ąrme speichert. Das Gegenst├╝ck hierzu ist der schmale, oft sehr lange Schal, der locker um den Hals drapiert wird und sich wie eine Kette ├╝ber den Oberk├Ârper legt, zu sehen etwa bei Modellen von Ren├ę Lezard.

Auch M├Ąnner tragen vermehrt Schals, wie in der aktuellen Herrenmode des k├╝rzlich verstorbenen Alexander McQueen oder der Fr├╝hjahrskollektion 2010 von Emporio Armani. Anders als der Look der letzten Jahre wird der Schal dieses Jahr wieder bunter, gemusterter und zudem nicht mehr einfach um den Hals gewickelt. Sie werden gerne gerafft und mit einer mehr oder weniger auffallenden Brosche geschlossen. Man kombiniert nicht mehr nur Ton in Ton, der Trend geht hin zu Stil- und Farbmix. Man traut sich wieder aufzufallen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn zu viele Stile, Farben und Muster miteinander zu kombinieren ist nicht stilvoll, leicht sieht man den Schaufensterpuppen eines Second-Hand-Ladens ├Ąhnlich.

Vorheriger ArtikelBusinessmode f├╝r den Herren Nächster ArtikelExzentrisches K├Ânigreich