RAN AN DIE KOHLE!

am 17. Mai 2013

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An Sommerabenden ist kaum ein Platz von Männern dominierter als dieser: Der Grill! Nun ist es wieder soweit, das Wetter passt, die Grillsaison ist eröffnet und bei über 82% der Grillpartys stehen Männer vor der heißen Glut – einer der letzten, übriggebliebenen Männerdomänen.

Wenn der Grillmeister sich zwischen den Modellen – Holzkohlegrill (klassisch und gibt typisches Aroma), Gasgrill (weniger Gerüche, schneller aufgeheizt) und Elektrogrill (benötigt kleinsten Raum) entschieden hat, kann der Spaß nun endlich beginnen! Wir sagen Ihnen, wie Sie in drei Schritten zum perfekten Hochgenuss gelangen:

Einleitung: Bei einem Holzkohlegrill steht oder fällt das Grillerlebnis mit der Kohle, oder besser gesagt der Glut. Will sie nicht ins Glühen kommen, wird es auch nichts mit dem Fleisch. Wichtig ist, dass stetig Sauerstoff an die mit Grillanzünder bespickte Kohle gelangt. Nach circa 20-30 Minuten sollte eine weiße Asche erkennbar sein – dann kann es losgehen! Die mit Gas oder Strom angeheizten Modelle kommen hier schneller und entspannter zum gewünschten Ziel.

Hauptteil: Nun sind wir beim spannendsten Akt angelangt: Jetzt geht es um die Wurst, den Fisch, das Hähnchen oder das Gemüse! Wer hier auf beste Qualität und den Einkauf beim Bauern oder Händler des Vertrauens setzt, hat bereits halb gewonnen. Selbst auf Marinaden können Sie getrost verzichten – diese überdecken lediglich den reinen Naturgeschmack des Fleisches. Grillen ist zudem die fettärmste Variante Fleisch oder Geflügel zuzubereiten- legen Sie jedoch eine Aluschale unter das Fleisch, um giftige Dämpfe bei der Berührung von Fett und Kohle zu vermeiden. Fleisch ist gut, wenn es im Kern eine Temperatur von 48-52 Grad erreicht – dies können Sie ganz einfach mit einer Rouladennadel an Ihrer Oberlippe testen. Ist sie Lauwarm bis warm? Dann runter mit dem Fleisch und servieren!

Schluss: Glückwunsch! Ihr Grillgut liegt nun feierlich vor Ihnen! Sie haben Ihr Ziel erreicht, jetzt steht der volle Genuss im Vordergrund. Angerichtet mit Salaten ist das Essen eine gesunde Sache. Bei Soßen darf man Kreativität ins Spiel bringen: Probieren Sie hier doch einen selbstgemachten, würzigen Tomatenketchup oder einen Avocado-Dip aus!

 

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