Save the Sounds

am 4. August 2015

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Geräusche vom Aussterben bedroht …

Kennen Sie diese Klänge noch: das krächzende Analog-Modem, den schillernden Windows 95 Start-Ton oder den ultimativen Tetris-Sound aus dem Game Boy?

Damit die Geräusche alter Technik-Systeme in der heute digitalen Welt nicht ganz verschwinden, gibt es das Museum für gefährdete Sounds („Museum of Endangered Sounds“) im Netz. Mit einem Klick auf das Bild eines der Fossilien erwecken Sie es wieder zum Leben – zumindest akustisch.

In seinem Online-Klangmuseum archiviert der US-Amerikaner Brendan Chilcutt vor allem Geräusche, die seine Generation geprägt haben: Modemfiepen, stockende CD-Player, Ritsch-Ratsch-Kameras usw.

Viele Töne sind so prägnant, dass sie sich in unser Gedächtnis einbrennen. Und dieses selige Aufseufzen, wenn sie erklingen! Alles hat eben seine Zeit. Und viele Sounds verschwinden wieder. By the way: Was wurde eigentlich aus den Millionen von piepsenden Tamagotchis? Alle qualvoll eingegangen? Abgründe tun sich da auf …

Beruhigend ist allerdings, dass manches doch bleibt: Zum Beispiel finden wir das schrille Telefonklingeln heute noch als „ironischen“ Klingelton auf unserem Smartphone!


Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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