Sexy ins BĂĽro?

am 31. März 2010

business_rock

Auf elegante Weise die VorzĂĽge der weiblichen Figur zur Geltung bringen, das kann nur einer: der Pencil Skirt – zu deutsch: Bleistiftrock.

Und wer hat’s erfunden? Nein, nicht die Schweizer. Die Faktenlage ist in diesem Fall jedoch nicht ganz eindeutig. Tatsache ist, dass der französische Modeschöpfer Jaques Fath schon im Jahr 1948 eine figurbetonte feminine Modelinie fĂĽr den amerikanischen Markt entworfen hat, in der auch der Bleistiftrock zu finden war. Ein weiterer bekannter französischer Designer hat im gleichen Zeitraum Pencil Skirts auf den Markt gebracht. Christian Dior. Die Vision der beiden Modedesigner: Die weibliche Figur auf seriöse Weise betonen.

Kein Kleidungsstück schmeichelt einer schmalen Taille und weiblichen Hüften besser als der Bleistiftrock. Zugleich wirkt er nie unschicklich aufreizend. Schmal geschnitten betonen Abnäher oder Bundfalten die Hüften, die Länge des Rocks reicht bis zur Mitte der Waden. Ein Schlitz, der bis zur Kniekehle reicht, sorgt für die nötige Bewegungsfreiheit. Christian Dior unterlegte ihn mit Stoff, so dass die Trägerin nicht Bein zeigt. Als Materialien sind viele Stoffe und Farben möglich. Klassisch ist der Rock in schwarz. Doch auch Hahnentritt oder knallige Farben lassen ihn den Schnitt immer gut zur Geltung bringen.

Kombiniert mit einer Bluse oder schmal geschnittenem Pullover sowie Blazer ist der seriöse Bürolook perfekt. Doch sollte Frau immer Pumps dazu tragen, damit der Look nicht plump wirkt. Und wem verdanken wir, dass der Rock ein solcher Erfolg geworden ist und auch nach über 60 Jahren noch nicht aus der Mode gekommen ist? Richtig, es ist Marilyn Monroe. Sie machte uns vor, dass man sich nicht komplett ausziehen muss, um sexy zu sein.

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