Sieben Tods├╝nden aus Jersey – Das Berliner Modelabel HYPNOSIS-berlin

am 5. Mai 2010

hypnosis

In der deutschen Modeszene brodelt es. Zahlreiche junge Designer und Labels dr├Ąngen auf den Markt. Gerade in Berlin geht die Post ab. Hier arbeitet auch HYPNOSIS-berlin an frischen jungen Modeideen.

Niklas Kauffeld und Matthias Jahn setzen f├╝r ihr junges Label HYPNOSIS-berlin ganz auf Jersey. Sie lieben an dem Baumwollstoff insbesondere seinen au├čergew├Âhnlichen Tragekomfort. Jersey zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr weich f├Ąllt. “Er umschmeichelt den K├Ârper, schmiegt sich an genau den richtigen Stellen sanft an, um zu betonen oder kaschiert kleine Problemzonen”, findet Niklas. Er entwirft seine Kleider f├╝r nat├╝rliche Menschen. Die Kunden seines Labels sind moderne Gro├čstadt-Hedonisten. Die j├╝ngste Kundin ist zw├Âlf, die ├Ąlteste ├╝ber 70 Jahre alt.

Designer Niklas verwendet f├╝r seine Entw├╝rfe grunds├Ątzlich nur einfarbige Stoffe in schlichten T├Ânen. Bei ihm steht der Schnitt im Vordergrund. Geometrische Formen und asymmetrische Schnitte bilden die Grundlage seiner Kleider, Shirts und Hosen. Von den Details, die sich dem Auge erst beim Tragen der Mode er├Âffnen, sollen keine grellen Muster ablenken. Den “Wow-Effekt” eines St├╝ckes entdeckt man oft erst in der flie├čenden Bewegung am K├Ârper.

F├╝r seine ersten Kollektionen l├Ąsst sich Niklas von den sieben Tods├╝nden inspirieren. Die aktuelle Sommerkollektion etwa steht unter dem Thema “Tr├Ągheit”. Daf├╝r verwendete er vor allem runde Formen f├╝r seine Entw├╝rfe. Legere Schnitte mit variablen Kragenformen treffen auf schwingende Rockteile und Volumendrap├ęs. Die Kollektionen f├╝r M├Ąnner und Frauen erscheinen halbj├Ąhrlich. Zu den Farben Schwarz, Grau und Wei├č gesellen sich mit jeder Saison einige Highlightfarben.

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