Skurril, skurriler, Olympia!

am 1. August 2016

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Die Fußball-Europameisterschaft haben wir erfolgreich hinter uns gebracht und schon steht das nächste große Sport-Event vor der Tür: Am 5. August beginnen die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro!

Ob Leichtathletik, Wassersport oder Fünfkampf – neben den altbekannten Disziplinen ist seit 112 Jahren erstmals auch wieder Golf mit im Programm. Die folgenden „Sportarten“ waren auch einmal Teil der Olympiade – ob sie wohl irgendwann wieder zurückkommen?

KURIOSER KINDERGEBURTSTAG

Kaum zu glauben, aber wahr: Sackhüpfen ist nicht nur ein beliebtes Spiel auf Kindergeburtstagen, sondern war früher eine olympische Disziplin! Und zwar bei den Spielen 1904 in St. Louis, in den USA. Damals waren ganze 102 Sportarten Teil von Olympia. Eine der kuriosesten war neben dem Hüpfen in Kartoffel-Säcken auch das Tabak-Weitspucken. Wie wohl das Training ausgesehen haben muss!

DAS IST DOCH FĂśR DIE TONNE!

Sportler, die mit ihren trainierten Körpern grazil die Strecke entlang springen und elegant jeden Widerstand überwinden – ein wahres Spektakel! Hindernisläufe waren damals eine extrem populäre Disziplin. Ganz vorne mit dabei: Das Tonnenspringen. Ein 400-Meter-Lauf, bei dem die Wettbewerber alle 50-Meter durch Fässer springen mussten, die an Seilen in der Luft hingen. Und das kopfüber …

OLYMPIA – UND DIE STARKEN MÄNNER

Dass wir uns gerne mit Muskeln und Kraft vergleichen, ist kein Geheimnis. Und zwar eines mit Tradition, denn das männliche Kräftemessen war auch schon bei den Olympischen Spielen im 20. Jahrhundert hoch im Kurs. Ganze 6 Mal war Tauziehen fester Bestandteil der Leichtathletik-Wettbewerbe und die Disziplin mit dem größten Spaßfaktor.

TIERISCH GUT

Für die 4-Beiner der Wettbewerbs-Teilnehmer durfte die passende Disziplin nicht fehlen: Wenn der Reiter selbst nicht zu den begnadeten Athleten gehörte, setzte er sich einfach aufs Ross und nahm am Hoch- oder Weitsprung für Pferde teil. Die Tiere konnten den Weitsprung-Weltrekord der Menschen nie brechen. Der liegt bei satten 8,95 Metern, der der Pferde dagegen „nur“ bei 6,10 Metern.

Text: Stephanie Liebl, Redaktion

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