Speed-Style

am 7. August 2015

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Formel1-Jane Belinda Smith

Drunter & drüber: Was trägt der Rennfahrer?

FrĂĽher fuhr man(n) Rennen mit Poloshirt, Hose, ein paar sportlichen Schuhen und einer Lederhaube mit Windschutzbrille. Schick war das schon. Aber mit den heutigen Sicherheitsanforderungen ist so ein Outfit nicht mehr up to date.

Heute zieht es immer mehr leidenschaftliche Auto- und Oldtimer-Fans zu „Trackdays“ auf berühmten Rennstrecken oder zu Veranstaltungen wie dem „Sound of Speed“ am Salzburgring. Wir raten zu einer richtigen und sicheren Ausstattung auf allen Strecken und zeigen Ihnen wie’s geht!

Die aktuelle Schutzkleidung für Rennfahrer besteht aus den gleichen Fasern wie der von Feuerwehrleuten oder Industriearbeitern. Wir haben uns den Speed-Style mal genauer angesehen …

Obenrum: schĂĽtzt der Overall!

Ideal ist ein möglichst schlank geschnittener Anzug aus superleichten Materialien – natürlich feuerfest! Der Fahrer muss außerdem im Sitzen vor einer Überhitzung geschützt sein. Dafür ist ein Overall am besten geeignet!

Hier kommt es auf den richtigen Mix zwischen Komfort und Sicherheit an. Ersteres wird garantiert, wenn der Anzug maĂźangefertigt wird. Macht Sinn, denn viele Fahrer haben eine ganz unterschiedliche Figur: groĂźgewachsene Fahrer wie Adrian Sutil oder Jenson Button vs. kleine Racer, wie Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton.

Beim Rennanzug dominiert eine sportliche Optik mit auffallend leuchtenden Farben. Wichtig ist, dass der Fahrer seine Arme ausreichend frei hat, um das Lenkrad richtig zu bewegen. DafĂĽr sorgen beispielsweise auch flexible Elemente an den Schultern.

Untenrum: wird’s nicht allzu heiß!

Die Rennfahrer-Unterwäsche muss vor allem eines sein: feuerfest! Durch den direkten Hautkontakt sollte gerade flammhemmende Unterwäsche angenehm zu tragen sein. Eine Kombi aus weichen Materialien und hochfunktionellen, kühlend wirkenden Fasern ist perfekt.

Eine optimierte Passform und besonders flache Nähte vermeiden Druckstellen am Körper. Farbe? Nicht wirklich. Untenrum bleibt es klassisch weiß oder schwarz.

Ansonsten: griffig, sicher & praktisch!

Griffige Rennschuhe: Ebenfalls aus leichtem, feuerfesten Material. Die meist sehr dĂĽnne Sohle sollte flach und kaum profiliert sein. Das garantiert ein optimales PedalgefĂĽhl und maximalen Grip!

Sichere Fahrerhelme: Hier empfiehlt sich die geschlossene Variante mit stabilem Visier. Aktuelle Helme sind in der Regel mit sogenannten „HANS-Aufnahmen“ ausgerĂĽstet. Der “Head And Neck Support” stabilisiert den Kopf des Fahrers bei einem Unfall.

Praktische Handschuhe: Feuerfest mit außenliegenden Nähten und platzierten Polstern. Zum Verstellen fürs Handgelenk sind Klettverschlüsse äußerst nützlich!


Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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