Streitfrei durch die Weihnachtszeit

am 5. Dezember 2016

161205_weihnachtsfimmel_main

Advent, Advent, die Beziehung brennt! Für viele Paare bedeutet das eigentliche „Fest der Liebe“ allerdings puren Stress. Statistisch gesehen kommt es gerade an Weihnachten zu den meisten Streitereien im Jahr. Ein Drittel aller Trennungen erfolgt kurz nach den Feiertagen. Wir haben uns gefragt, was Paare in der Adventszeit am meisten auf die Palme bringt und geben Tipps, wie man das Fest der Liebe dennoch friedlich übersteht.

1.    ZU HOHE ERWARTUNGEN …

Das Essen soll besonders gut schmecken. Das Haus muss blitzeblank geputzt sein. Und es soll gefälligst schneien! Besonders Frauen neigen dazu, in dieser Zeit alles perfekt machen und haben zu wollen. Uns Männer überfordern solche hohen Erwartungen. Wozu der ganze Stress? Wir haben endlich mal wieder Urlaub! Die Dame hingegen fühlt sich bei der Festtagsgestaltung im Stich gelassen … und es kracht.

Tipp: Seien Sie ein Mann und nehmen Sie da ein bisschen Dampf raus! Jede Kleinigkeit führt dazu, dass Ihre Partnerin enttäuscht wird und alles viel zu persönlich nimmt. Bieten Sie ihr öfter mal Hilfe an (auch wenn’s schwer fällt) und loben Sie Ihre Frau ab und zu. Eine kleine Nacken-Massage zwischendurch macht die Sache vielleicht auch etwas entspannter …

2.    ZU UNTERSCHIEDLICHE VORSTELLUNGEN …

Wo wird gefeiert? Was wird gegessen? Und wie soll der Baum geschmückt werden? Die meisten von uns sind mit unterschiedlichen Traditionen aufgewachsen. Wenn sie nicht fortgeführt werden oder zu sehr von unseren Vorstellungen abweichen, reagieren wir gereizt. Noch dazu der Brottrunk für Onkel Albert, der besorgt werden muss. Und die laktosefreie Milch für das Schwiegermonster. So viele Unterschiede … zu viele für eine besinnliche Weihnachtszeit?

Tipp: Sprechen Sie so früh wie möglich mit Ihrer Partnerin über Ihre Vorstellungen. Erklären Sie, warum und welche Dinge für Sie besonders wichtig sind und welche gar nicht gehen. Aber bitte bleiben Sie auch kompromissbereit – die Schwiegermutter müssen Sie wahrscheinlich trotzdem vom Bahnhof abholen. Und falls Sie einfach mal aus der Situation ausbrechen wollen: Gehen Sie für eine halbe Stunde um den Block! Onkel Albert wird’s nicht auffallen – er hat ja alles, was er braucht.

3.    ZU VIEL ZWEISAMKEIT …

Karriere, Verpflichtungen, Hobbys: Im Alltag verbringen die meisten Paare heutzutage äußerst wenig Zeit zusammen. Und dann soll man plötzlich so viele Tage am Stück aufeinander sitzen? Harmonie auf Knopfdruck existiert nicht. Vielen von uns wird gerade dann bewusst, dass man sich in der Beziehung nichts mehr zu sagen hat. Denn wo man sich normalerweise aus dem Weg geht, ist man jetzt gezwungen, die Stunden gemeinsam zu verbringen. Kein Wunder, dass vielen hier die Puste ausgeht …

Tipp: Versuchen Sie sich, ganz bewusst fernab des Weihnachtstrubels, Zeit füreinander zu nehmen. Blödeln Sie auch mal zusammen herum und nutzen Sie die Stunden lieber für gute Gespräche über Ihre Wünsche und Ziele. Ein langer Winter-Spaziergang zu zweit wirkt Wunder. Oder Sie entspannen einfach mal gemeinsam mit einer Tasse Tee und einem Weihnachtsfilm auf dem Sofa.

Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

Passende Produkte zum Artikel

Vorheriger ArtikelMode und Musik - stilecht vereint! Nächster ArtikelIhr Ski-Gebiet fĂĽr die ulitmative Pisten-Gaudi!