Die Fußballstars 2010 und Ihre Spielerfrauen

am 19. April 2010

sport

“The footballer’s wife tells her troubles and strife”  Amy MacDonald

Die armen Spielerfrauen haben es wirklich nicht leicht an der Seite ihrer MĂ€nner, es wird munter gemeckert und beschwert. Aber warum nur?

Die Jungs sind nicht nur reich, sondern auch durchtrainiert und nicht selten hĂŒbsch anzuschauen. Da verwundert es nicht, dass die Modewelt seit einigen Jahren ein Auge auf die Athleten geworfen hat. Beim Londoner Chelsea FC trĂ€gt man Armani, die deutsche Nationalmannschaft wird abseits des Platzes von Strenesse eingekleidet und Jogi Löw hat ein Hemd der Firma, die nach ihm benannt wurde. Dass die italienischen Fußballikonen von Dolce&Gabbana eingekleidet werden versteht sich da fast schon wieder von selbst.

Vor allem aber die Körper der Helden des Rasens sind ein Augenschmaus fĂŒr die Damenwelt. Die obligatorische Frage der an Fußball eher desinteressierten Frau nach Abpfiff lautet denn auch: “Schatz, wer hat gewonnen?” Der dazugehörige Blick in den Fernseher gilt selten dem Ergebnis, sondern dem Trikottausch.

GlĂŒcklicherweise haben ein paar der begehrtesten Objekte ihr Trikot gegen UnterwĂ€sche eingetauscht und lassen auf ĂŒberlebensgroßen Billboards TrĂ€ume wahrwerden. Ob das englische Leckerchen David Beckham fĂŒr Emporio Armani, Schweden-Schnuckel Freddie Ljungberg fĂŒr Calvin Klein oder das französische Bonbon Thierry Henry fĂŒr Thommy Hilfiger – sie alle rĂ€keln ihre Traumkörper in einem Hauch von Baumwolle mit Gummibund, der bei diesem Anblick Nebensache bleibt. Gerade deshalb bleiben uns Damen die Kampagnen im GedĂ€chtnis.

Aber nun mal ganz ehrlich: welche Frau wĂŒrde bei so einem Ausblick nicht gerne Spielerfrau sein? Ich hĂ€tte jedenfalls nichts dagegen. FĂŒr alle Frauen die einen Mann an ihrer Seite haben, kauft ihm UnterwĂ€sche und denkt Euch den Körper der Fußballgötter hinein. So wird spĂ€testens zur WM Fußball kein Streitthema mehr sein, zumindest solang das Wort Abseits nicht fĂ€llt!

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