TRUMAN CAPOTE – ALLES, AUßER GEWÖHNLICH!

am 26. September 2014

Truman Capote

Er liebte den Jetset. Und den Glamour, der die Schönen und Reichen umgab. Aber noch mehr lechzte er nach dem Klatsch und Tratsch, den intimen Geheimnissen der Stars. „Gossip“ würde es wohl heute am besten umschreiben. Er war ein Teil von Ihnen.  Sie ließen ihn hochleben und er fiel tief.

Truman Capote wurde am 30. September vor 90 Jahren geboren. Der Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor ist bereits seit 30 Jahren tot. Die bekanntesten StĂĽcke des Meisters der Worte – Breakfast at Tiffany´s, In Cold Blood und Answered Prayers – sind jedoch immer noch gegenwärtig.  Und genau wie seine Werke hinterlässt er auch einen inspirierenden Fundus an hervorragenden Outfitinspirationen! Zwischen eitel und verrĂĽckt, wie man seinen Charakter beschrieb, war auch sein Kleidungsstil. Denn die Ikone verstand es seine Outfits nie steif aussehen zu lassen und ihnen eine Portion Lässigkeit einzuflößen. Wir zeigen anhand drei Teilen seiner Garderobe, wie auch Sie mit ein paar Tricks Ihre Garderobe in die kreative Richtung seines Schriftsteller-Chics drehen:

Der Anzug: Sinnbild fĂĽr seine Auftritte und Ausdruck seiner Haltung. Der Anzug, auch gerne mit Weste, war die standesgemäße Kleidung der 40er und 50er Jahre. Aber Capote wäre nicht Capote gewesen, wenn er diesem nicht seine eigene Note verliehen hätte:  Ein Seidenschal sorgte fĂĽr das intellektuelle Flair, ein Hut machte das Outfit cool. Verschiedene und miteinander kombinierte Accessoires wie Einstecktuch und Schleife waren fĂĽr ihn ein unverzichtbares Muss. Und auch eine Hemd-Pullover-Kombination sorgte unter dem Sakko fĂĽr neue Impulse. Und ‘Capote’ 2014? Wagen auch Sie StilbrĂĽche in der Männergarderobe! Ein Shirt unter dem Sakko oder mehrere Accessoires in einem Look – warum eigentlich nicht?

Das Hemd: Für Capote ein höchst variables Kleidungsstück! Ein Teil, das immer Stil ausstrahlt. Er setzte mit dezent gemusterten Modellen zum karierten Anzug gekonnt Kontraste, wählte feine Manschettenknöpfe und trug das Hemd aber ebenso lässig und leicht aufgeknöpft zur Stoffhose. Capote inszenierte das klassische Teil der Männergarderobe immer wieder neu – eine Idee, die auch Sie für sich übersetzen können. Schenken Sie dem Hemd wieder mehr Bedeutung und tragen Sie es öfter leger zur Chino oder modern Ton in Ton abgestimmt zum Anzug.

Die Accessoires: Sie waren für Capote wie Gewürze für einen Koch. Erst Accessoires verliehen seinen Outfits die ganz eigene Capote-Note. Und sein Repertoire war groß: Krawatte, Schleife, Einstecktücher, Schals, Brille, Hüte, Kappen, Mützen. Und am liebsten in Kombination. Sein Motto: Mehr ist oft mehr! Auch in dieser Saison dürfen sich Männer reichlich am „schmückenden Beiwerk“ bedienen: Ob im Business-Outfit mit abgestimmten Einstecktüchern und edlen Seidenschals oder einem angesagten Hut in Trilby oder Fedora Form.

 

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