UK FrĂŒhjahrstrends 2010

am 3. MĂ€rz 2010

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Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln endlich unsere Nasen. Es sind nur noch ein paar Tage, bis der Kalender offiziell den FrĂŒhling einlĂ€utet. Höchste Zeit also, sich mit den Modentrends fĂŒr FrĂŒhjahr und Sommer 2010 zu beschĂ€ftigen. Was wir tragen sollen, haben die Designer ja bereits im vergangenen Herbst auf den internationalen Modeschauen prĂ€sentiert. Doch bei buntgefĂ€rbten BĂ€umen und Herbstwind ist es schwer sich vorzustellen, was man tragen will, wenn die ersten Krokusse ihre BlĂŒten entfalten.

Die Trends FrĂŒhjahr 2010 sind:

Burberry - Das britische Kultlabel hat sein verstaubtes Image hinter sich gelassen. LĂ€ngst trĂ€gt nicht mehr nur der englische Landadel die gewachsten Jacken zur Jagd. Bei der London Fashion Week im September 2009 prĂ€sentierte Burberry denn auch eher tragbare und geradezu frisch anmutende Mode. In pastelligen Miniröcken und Blazern schickten die Designer ihre Models ĂŒber den Laufsteg. Auch wenn die Sachen an den Models echt hĂŒbsch aussehen, beschleicht mich die Angst, dass ich in den TrĂ€umen aus gerafftem TĂŒll aussehen könnte wie ein großes WattebĂ€llchen. Prominentester Gast war ĂŒbrigens die aus “Harry Potter” bekannte Schauspielerin Emma Watson, die das neue Gesicht des Labels ist.

Cut Out – Wir sollen mal wieder Haut zeigen! Shirts und Kleider kommen einfarbig daher, interessant wird’s durch die in den Stoff geschnittenen Löcher. Aber mal ehrlich, Anfang MĂ€rz möchten wir noch niemandem unsere vom Winter gebleichte Haut zumuten. Diesen Trend heben wir uns lieber fĂŒr den Sommer auf, wenn wir schon ein paar Stunden am See verbracht haben. FĂŒr mich wird dieser Trend aber trotzdem ein No-Go bleiben, ich mag einfach nicht wie in ein ĂŒberdimensionales Spitzendeckchen eingewickelt sein.

BlĂŒmchen - Dass in diesem Jahr Blumenmuster – die man noch dazu wild kombinieren darf – zum guten modischen Ton gehören, kommt uns da schon viel gelegener. So mĂŒssen wir nicht beim Wochenendspaziergang nach FrĂŒhlingsboten Ausschau halten, sondern können sie stĂ€ndig mit uns herumschleppen. Ob kleingemustert oder als große BlĂŒtenprints, die Natur begleitet uns auf Kleidern, T-Shirts oder Röcken und als schönes Detail als Innenfutter von Blazern.

Grungerevival - Die 1990er Jahre sind zurĂŒck. Der gepflegte Gammellock ist wieder SalonfĂ€hig. Und wir kombinieren ganz unverblĂŒmt kurze BlĂŒmchenkleider mit schweren Boots und Jeans- oder Karohemd drĂŒber. Wunderbar unkompliziert. Da kann ich mir endlich wieder guten Gewissens ein neues Paar Doc Martens kaufen. Und dann brauchen wir nur noch ein Pearl Jam Konzert um uns wieder wie in den 90ern zu fĂŒhlen.

Auf Safari? – Den Alltag im Großstadtdschungel bestreiten wir mit knappen Shorts und Westen im Safarilook. Da macht es dann auch nichts, dass die einzigen wilden Tiere die uns begegnen Tauben sind, die auf der Straße auffliegen. Aber den Hut nicht vergessen!

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