WAS ROCK HUDSON MIT TECHNISCHER DAUNE ZU TUN HAT

am 17. November 2014

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Wenn es um den Schutz vor eisiger PolarkĂ€lte ging, kam fĂŒr Rock Hudson im Spionagethriller ‚Eisstation Zebra‘ 1968 nur eines in Frage: dicke Jacken aus Naturdaune. In allen auf dem Eis spielenden Szenen sind die Darsteller ‚dick eingepackt‘.
Erfahren Sie bei uns, weshalb die leichte Feder so besonders schĂŒtzt und welche Alternative es heute gibt.

Am Anfang steht die Gans.

Die wĂ€rmste und leichteste Winterjacke zugleich – das ist kein Widerspruch. Denn gerade das macht eine FĂŒllung mit echten und hochwertigen Daunenfedern aus. Die Beschaffenheit jeder einzelnen Daune (das sind die Unterfedern aus dem Federkleid einer Gans) macht sie zum besonderen WĂ€rme-Gut: Die einzelnen HĂ€rchen der Feder stoßen sich dank elektrischer Ladung ab und haben so den bestmöglichen Abstand voneinander. Dieser bietet reichlich Platz fĂŒr Luft, die isolierend WĂ€rme am Körper speichert.
Ein ausgewogenes MischverhĂ€ltnis von Daune zu StĂŒtzfedern sorgt des weiteren fĂŒr QualitĂ€t: Bereits wenige StĂŒtzfedern halten die hervorragende Struktur der Daune aufrecht, jedoch sollten diese nicht mehr als 20 Prozent des Gesamtvolumens einnehmen. Je höher der Daunenanteil, desto besser.

Jetzt kommt die Technik.

Lange Zeit war es nicht möglich, mit kĂŒnstlichen Materialien der einzigartigen WĂ€rmequalitĂ€t der Naturdaune auch nur nahe zu kommen. Einen guten Ansatz hierzu liefert seit wenigen Jahren nun die sogenannte „Technische Daune“. Bei ihr bildet meist aufwendig behandelte Watte die Materialbasis und kommt der Naturdaune in Struktur und Beschaffenheit sehr nahe. Sie ist wie ihr natĂŒrliches Vorbild extrem leicht, atmungsaktiv, isolierend, waschbar, langlebig und druckunempfindlich. Zudem ist sie antiallergisch.
Vergleicht man auf exakter Messbasis die beiden Materialien hinsichtlich ihrer Isoliereigenschaften, so hat die Naturdaune zwar nach wie vor „die Nase vorne“. FĂŒr die technische Daune spricht fĂŒr viele Menschen heute jedoch zusĂ€tzlich, daß sie nicht von GĂ€nsen gewonnen wird.

Eisstation Zebra. Der Spionage-Thriller mit Rock Hudson von 1968.

Es ist die Zeit des ‚Kalten Krieges‘ zwischen den USA und der UdSSR. Ein sowjetischer Spionagesatellit mit geheimem Filmmaterial stĂŒrzt am Nordpol ab. Das Filmmaterial zeigt nicht nur die amerikanischen Abschussbasen fĂŒr die Atomraketen, sondern durch einen Steuerfehler auch die der Sowjets – und so beginnen beide Seiten einen Wettlauf zum Absturzort. Die Amerikaner mit Hilfe eines Atom-Uboots, dessen KapitĂ€n Rock Hudson spielt. Die sowjetische Seite mit Flugzeugen. Ob und wer am Ende des spannenden Films den Satelliten bergen kann, sei hier nicht verraten. Doch wer einen Film sehen möchte, der Spannung mit Einblick in die „Hightech“ und die Psychologie der Zeit verbindet, dem sei der Film ans Herz gelegt. Den Original-Trailer sehen Sie auf Youtube:

 

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