Was/Das ist wahre (Männer-)Liebe?!

am 19. Januar 2017

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Wahre Liebe gibt es nur unter Männern? So eine Floskel benutzen viele von uns als Ausrede, um den Abend lieber mit dem besten Kumpel statt mit der Partnerin zu verbringen. Doch im Leben eines Mannes gibt es durchaus noch mehr „Liebes-Beziehungen“. Wir haben uns gefragt: Was liebt man(n) noch (mehr) und vor allem warum?

WARUM DAS AUTO?

Sie verbringen jede freie Minute damit, Ihre geliebte Karosse auf Vordermann zu bringen. Ihre Partnerin sieht Sie fast nur noch mit dem Kopf unter der Motorhaube oder gar mit ölverschmierten Fingern. Sie lieben Ihr Auto, oder? Der Mann und sein Wagen sind einfach ein untrennbares und eng verbundenes Gespann. Bei der favorisierten Marke gibt es zwar oft Unterschiede, aber in Punkto Geschwindigkeit sind wir uns alle einig: Je schneller, desto besser!

WARUM DER SPORT-VEREIN?

Ob nun FC Bayern, St. Pauli oder „FC Hintertupfing“: Wenn Ihr Lieblingsverein verliert, sind Sie schlecht gelaunt. Und wenn ein wichtiges Spiel ansteht, können Sie nicht auf Tante Gertruds Beerdigung gehen. Sie lieben Ihren Sportclub, oder? Denn wäre da nicht die blöde Verletzung im Jugendalter dazwischen gekommen, hätten wir mit Sicherheit eine Profi-Karriere hingelegt. Beim Verein gilt, genauso wie in der Liebe: „Ein bisschen Fan“ gibt’s nicht!

WARUM DER JOB?

Eine motivierende E-Mail vom Chef begeistert Sie mehr, als eine liebe SMS von Ihrer Partnerin. Verabredungen mit Freunden blinken in Ihrem Outlook-Kalender als Erinnerung auf. Sie sind ein kleiner Workaholic und stehen dazu? Der Mann und sein Job – hier vermischen sich Ehrgeiz, Leistung und Erfolg miteinander. Eine Kombi, die viele Männer lieben. Deswegen geht unser Job oft vor. Hier fühlen wir uns sicher, wissen genau was wir tun und vor allem warum!

UND WO BLEIBT DIE FRAU?

Natürlich lieben Sie Ihre Partnerin. Männer stellen „Liebe“ nur in einen anderen Zusammenhang als Frauen. Auch hat es meist nichts damit zu tun, dass sie weniger Gefühle haben. Wir tun uns nur schwer damit, diese zu formulieren. Und wie leicht ist es dagegen, sich im Stadion wie ein kleines Kind ein Loch in den Bauch zu freuen, als die knifflige, typisch weibliche, Frage zu beantworten: „Warum liebst Du mich“?

Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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