Wie ĂĽberlebt man(n) eine Hochzeit?

am 2. Mai 2016

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Womöglich sind die Frühlingsgefühle daran schuld: Im sogenannten Wonnemonat Mai wird (statistisch gesehen) geheiratet, was das Zeug hält. Für viele Männer beginnt der Horror, sobald die erste Hochzeitseinladung in den Briefkasten geflattert kommt. Wie übersteht man(n) das am geschicktesten?

HALLELUJA!

Der Wecker klingelte nicht, man stand ewig im Stau und hat sich auch noch verfahren: Endlich – aber viel zu spät –  an der ziemlich ländlich gelegenen Kirche angekommen, gilt es, sich möglichst unauffällig hinein zu schleichen. Denn statt die große Eingangspforte unter lautem Quietschen zu öffnen, damit sich alle nach einem umdrehen und man(n) mit hochrotem Kopf Ausschau nach einem leeren Platz hält: Lieber nach einer Seitentür suchen und sich leise an den Rand stellen.

PROST & STĂ–SSCHEN!

Auch vom obligatorischen Sekt-Empfang bleibt man(n) nicht verschont: Am besten, man hat ein kleines Flachmännchen dabei, um das lasche Frauen-Getränk etwas aufzupimpen. So lassen sich auch die kreischenden und kichernden Brautjungfern besser ertragen. Wobei, vielleicht ist für den Single-Mann ja die ein oder andere potentielle Eroberung dabei …

TISCHLEIN DECK DICH!

Jaja, die Sitzordnung. Hat man(n) keine Partnerin, ist er am mitleiderregenden Single-Tisch am besten aufgehoben. Vorausgesetzt, der beherbergt nicht nur männliche Gesellschaft oder entlaufene Kreaturen aus der Geisterbahn. Dann sollte man(n) sich am besten aufs Essen konzentrieren. Oder Gespräche über Gott und die Welt führen. Der ein oder andere Tropfen wird dann schon für die nötige Stimmung sorgen …

LET´S PLAY …

Hochzeitsspiele. Dieser Peinlichkeit kann man(n) eigentlich nicht entgehen. Um dem Spektakel möglichst unauffällig zu entkommen, hilft eigentlich nur eines: Ab an die frische Luft! Mit den Kindern zwischen Heuballen und Kuhfladen Fangen zu spielen, hat irgendwie noch mehr Niveau …

STOLPERN & HOLPERN

Endlich eröffnet das Brautpaar den Hochzeitstanz.  Zur Freude derer, die im Tanzkurs waren und es kaum erwarten können, ihre mäßigen Disco Fox-Kenntnisse zum Besten zu geben. Und zum Leidwesen der restlichen Gäste. Gesellt man(n) sich zu zweiteren, kann der Abend doch noch ganz lustig werden. Mit alten und neuen Freunden in Erinnerungen schwelgen und im 10-Minuten-Takt auf das Brautpaar anstoßen – zu fortgeschrittener Stunde zieht es einen dann doch noch auf die Tanzfläche. Spätestens beim allgemeinen Polonaise-Tanzen kocht die Stimmung über …

GUTEN MORGEN, LIEBE SORGEN …

… seid ihr auch schon alle wach? Gut, dass man(n) sich ein Hotelzimmer genommen hat. Blöd, dass die Leute hier auf dem Land schon in aller Herrgottsfrühe von einem krähenden Hahn geweckt werden. Und der Bauer nebenan gerade seinen Acker düngt. Da kommt eine große Tasse Kaffee gerade recht, um sich von den gestrigen Hochzeitsstrapazen zu erholen … Und siehe da: Man(n) lebt noch –  oder wieder? ;)

Text: Stephanie Liebl, Redaktion

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