Willy Bogner: Mode – Film – Sport

am 16. Januar 2015

Bogner

Das Leben von Willy Bogner Jr. drehte sich nicht immer um Mode. Bevor er 1977 die Firma seines Vaters ĂĽbernahm, galt er als einer der besten deutschen Skirennfahrer. FĂĽnf Mal gewann er die Deutschen Meisterschaften in verschiedenen Kategorien.

Sein Können auf den Skiern brachten den damals 27-jährigen an das Filmset des Bond-Streifens „Im Geheimdienst der Majestät“. Als Kameramann, ausgerüstet mit speziellen Skiern, drehte er rasante Szenen auf der Piste. Bogner war ein Ass auf den Brettern und preschte sogar rückwärts mit seiner Kamera die Piste herunter.

In sportlicher Mission fĂĽr 007
Es folgten weitere Aufträge, in denen er die Aufnahmen leitete – darunter weitere Bond-Filme wie „In tödlicher Mission“ oder „Der Spion, der mich liebte“. Da lag es dann natürlich auf der Hand, dass James Bond während seiner „tödlichen Mission“ für die Schnee-Szenen modisch von Bogner ausgestattet wurde. Bis heute rüstet das Modehaus übrigens die deutsche alpine Skinationalmannschaft und die deutschen Mannschaften bei den Olympischen Winterspielen aus.

1986 drehte Willy Bogner Junior seinen rasanten Sportfilm „Feuer und Eis“, fĂĽr den er im selben Jahr den Bayerischen Fernsehpreis gewann. Drei Jahre später inspirierte ihn sein erfolgreicher Film zu der jungen Linie “Fire + Ice”, die Funktion und Lifestyle gekonnt verbindet. So schlieĂźt sich der Kreis von Sport und Mode wieder. Besser kann man Leidenschaft und Arbeit wohl nicht verbinden.

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