Wolfgang Joop, Hugo Boss und Bogner bekommen Konkurrenz: Junge Wilde setzen Modetrends

am 7. Mai 2010

Deutsche-Modetrends-2010

Was ist deutscher Stil? Blo├č weil wir von unseren Nachbarl├Ąndern meist mit den Attributen P├╝nktlichkeit, Disziplin und Gehorsam bedacht werden, muss unsere Mode ja nicht dr├Âge und langweilig sein, ganz im Gegenteil, denn in der deutschen Mode tut sich was!

In Berlin pr├Ąsentierte sich auf der Mercedes-Benz-Fashion-Week, und den Modemessen Bread&Butter und Premium der Nachwuchs. Mit viel Tapferkeit, aber wohl ohne Furcht vor den gro├čen Namen. Die Gro├čen wie Wolfgang Joop, Hugo Boss, Strenesse, Bogner oder Escada bekommen ernst zu nehmende Konkurrenz. Aber langweilig waren auch sie nat├╝rlich nie.

Junge Labels und Designer wie Lena Hoschek, Hausach Couture oder Mongrels in Common pr├Ąsentieren Mode, welche die Bescheidenheit, oder besser den modischen Purismus, das Understatement einer Jil Sander hinter sich gelassen haben. Die Kreationen reichen von absolut untragbar bis zum charmanten Retro-Look. Alles wird urbaner, die Schnittmuster werden gewagter. An der einen Stelle wird auf Knallfarben gesetzt, an anderer Stelle dagegen auf schlichte Entw├╝rfe gesetzt, die durch kleine Details bestechen.

Diese Entw├╝rfe erregen bislang aber nur bei einigen Gro├čstadtnomaden Aufmerksamkeit. Die jungen Wilden und ihre Labels m├╝ssen sich auf dem deutschen Markt erst durchsetzen. F├╝r die Mehrheit der Deutschen muss die Kleidung in erster Linie praktisch sein. Laut einer Auswertung des Branchenblattes Textilwirtschaft geben wir ├╝brigens am meisten Geld f├╝r Hosen und Jeans aus.

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