Van Laack steht – wie die kürzlich vorgestellte Handschuh-Manufaktur Roeckl – für eines jener traditionsreichen deutschen Unternehmen, die sich über einen nicht diskutablen Qualitätsanspruch definieren: sie wollen das jeweils beste Produkt ihrer Nische fertigen. Im Falle van Laacks sind dies, kaum erwähnenswert bei der Bekanntheit der Marke, Hemden.
Van Laack geht zurück auf den Gründer Heinrich van Laack. Dieser begann 1881, also mitten im Gründerzeit-Fieber in Berlin mit der Herstellung von “feinsten Herren-Oberhemden”. Der Zeitpunkt war sicherlich ideal: Berlin war mit der Reichsgründung 1871 plötzlich Hauptstadt eines vereinten Deutschlands, eine aufstrebende Metropole von Weltgeltung. Hier wurden in kurzer Zeit Reichtümer erschaffen und verloren, die starre Kultur und Rangordnung der Restauration und des Biedermeier brachen auf und “Selfmade-Men” und Parvenüs hatten die Chance auf gesellschaftlichen Aufstieg.
Da paßte das Konzept Heinrich van Laacks, “Hemden neuer Art” zu produzieren: diese sollten im Gegensatz zum steifen Hemd der Zeit angenehm zu tragen sein und dennoch nichts vom optischen Luxus der damaligen Hemdenmode vermissen lassen.
An die modischen Umbrüche nach den beiden Weltkriegen paßte sich van Laack erfolgreich an, ohne das alte Prinzip “Luxus und Tragekomfort” zu verlassen.
Uns begeistert die Exzellenz, mit der Roeckl Handschuhe herstellt, die mit Sicherheit zu den besten Produkten ihrer Art weltweit zählen.
“Exzellenz” … was begeistert uns daran? Gute Produkte gibt es schließlich viele.
Aber: Exzellenz heißt bei Roeckl nicht nur: beste Materialien und Verarbeitungsschritte. Sondern dazu gehört lange Erfahrung und ganz besonders: Leidenschaft!
Erfahrung und Leidenschaft aber müssen bei Roeckl schon beinahe zum Betriebsinventar gehören. Wie anders kann man es sich erklären, daß eine Familie in bereits sechster Generation (seit 170 Jahren, seit 1839!) am selben Ort (München) dasselbe (Handschuhe herstellen) macht?
Können Sie sich die Leidenschaft und Liebe zur Sache vorstellen, die jede Generation aufs neue braucht, um die nächste Generation wiederum einzubinden, als Nachfolger aufzubauen?
Nicht umsonst wird vom alten Alfred Krupp berichtet, er hätte einmal gesagt: “Die erste Generation baut auf, die zweite baut aus – und die dritte studiert Kunstgeschichte.” Bei Roeckl dagegen … produziert die 6. Generation, was der Ur-ur-ur-ur-Großvater bereits herstellte.
Dabei blieb der Anspruch an das eigene Produkt stets derselbe, mit der auch schon Handschuhe für Kaiserin Sissi von Österreich und für König Ludwig II. von Bayern hergestellt wurden: nicht gute, sondern die besten Handschuhe müssen es sein!
1925, mitten im Bauboom der “Goldenen 20er Jahre” wurde die Caterpillar Inc. im kleinen Städtchen Peoria, Illinois, gegründet. Einer der Gründer, Benjamin Holt, gilt als Erfinder des Kettenlaufwerks, welches Voraussetzung für die Geländegängigkeit der schweren Baumaschinen (und im militärischen Bereich des Panzers) war und ist.
Heute ist CAT / Caterpillar der weltgrößte Hersteller schwerer Baumaschinen – vom Muldenkipper über den Bulldozer bis hin zum turmhohen Minenbagger ist CAT gleichsam ein Synonym für Männerspielzeuge der etwas größeren Art…
Kein Wunder also, daß schon die ersten Schuh-Kollektionen der Marke sich eng an die Bau-Tradition und ihre Ansprüche an schweres Schuhwerk anlehnte. Das Ur-Modell, den schweren, lehmfarbigen Stiefel “CAT Colorado” gibt es in kaum veränderter Form und Verarbeitung bis heute: ein schwerer, robuster “Workboot”, unverwüstlich und funktionell.
Schnell wurde der “Colorado” zur Modelegende, zum einen wohl, weil er die kernig-rauhe Männerwelt des Baus so authentisch zu transportieren wußte, zum anderen weil er zudem bequem und überall einsetzbar war und mit seiner Außenhaut aus hochwertigem Nubukleder zu gefallen wußte.
Am 21.10.2009 hat das Umweltbundesamt einen Bericht über Nano-Produkte veröffentlicht und empfohlen,
“Produkte mit Nano-Partikeln so lange zu meiden, wie ihre Wirkungen auf die menschliche Gesundheit noch weitgehend unerforscht sind.”
Mittlerweile hat das Umweltbundesamt seinen Bericht in wesentlichen Teilen relativiert und die Empfehlung weitgehend zurückgenommen.
Wichtig für unsere Kunden ist hierbei zu wissen, daß beim Einsatz von Nano-Partikeln in Textilien (z.B. in fleck- und schmutzresistenten Hosen oder Hemden) die Nano-Partikel ohnehin niemals in der vom Umweltbundesamt vorausgesetzten freien Form eingesetzt werden, sondern ausschließlich in Fasern eingebunden vorkommen. Das Einbinden von “Fremdstoffen” in Fasern ist eine langgeübte Technologie in der Faserherstellung zur Veredelung der Fasern oder zum Anreichern von Natur- und Kunstfasern mit zusätzlichen Eigenschaften. Sie kennen dies vielleicht bei den sehr beliebten bügelfreien Hemden aus reiner Baumwolle: auch hier wird die Baumwoll-Faser zusätzlich behandelt, um die Bügelfreiheit überhaupt erreichen zu können. Dieses Vorgehen verhindert nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, daß eine gesundheitliche Gefahr durch verarbeitete Nano-Partikeln auftreten könnte.
Selbstverständlich ist für uns, daß wir bei jedem von uns angebotenen Produkt explizit darauf hinweisen, sollte das Produkt mit Nano-Partikeln behandelt sein.