HUGO BOSS ist eine Marke mit viel Tradition. Schauen wir uns die Geschichte des Labels doch einmal genauer an:


Am 8. Juli 1885 wurde Hugo Ferdinand Boss als jüngstes von fünf Kindern geboren. Seine Eltern besaßen damals ein Wäsche- und Aussteuergeschäft, das er eigentlich später übernehmen wollte. Doch es kam anders: 1924 gründete er, mit finanzieller Unterstützung zweier Metzinger Fabrikanten, seine eigene Kleiderfabrik. 20-30 Näherinnen stellten Hemden, Berufsbekleidung und Trachtenjacken her. Mit der Weltwirtschaftskrise 1931 drohte dem Unternehmen wie vielen anderen das Aus. Allerdings konnte Hugo Boss die Schließung verhindern, indem er Aufträge der Machthaber der Zeit annahm: die Firma fertigte Parteiuniformen und Hugo Boss wurde sogar Parteimitglied. Später soll er seinen Beitritt damit begründet haben, dass er die Aufträge sonst nicht bekommen hätte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bekleidungsproduktion immer mehr eingeschränkt, während die der Arbeitskleidung und Uniformen immer mehr ausgeweitet wurde. So konnte sich das Label schnell in diesem Bereich etablieren. Nach den Kriegsjahren entwickelte sich das Unternehmen zu einer Lifestyle-Marke für Damen und Herren. 


1948: Nach dem Tod von Firmengründer Hugo Boss übernimmt Schwiegersohn Eugen Holy die Firmenleitung. Es folgen erste Auftragsarbeiten im Bereich Herrenanzüge. Zehn Jahre später geht die Anzug-Produktion bei Boss in Serie.


1967: Die Söhne Uwe & Jochen Holy übernehmen die Leitung und 1975 wird der Tiroler Werner Baldessarini Chefdesigner. In den 70er Jahren wird der modebewusste Mann immer wichtiger für Bekleidungsunternehmen. Herrenmode war gekennzeichnet durch schmale Schultern und einreihige Blazer mit Knöpfen. Später wird eine BOSS-Line nach dem Designer benannt.

 

1977: Die Marke BOSS wird ins Handelsregister eingetragen. Mit dem Start des Labels beginnen auch Sponsoring-Aktivitäten im Bereich des Motorsports und der Formel 1. 


1984: Die Produktpalette wird durch die Vergabe von Duft-Lizenzen erweitert.


1985: Hugo Boss beginnt mit dem Sponsoring im Golfsport. Profi-Golfer Bernhard Langer ist der erste Sportler, der BOSS auf dem Green trägt. Im selben Jahr bringt das Unternehmen Brillen auf den Markt. 


1993: Nachdem die italienische Marzotto-Gruppe Mehrheitsaktionär wird, verlassen die Holy-Brüder das Unternehmen. 


1994: Die Jugendlinie HUGO und die Premium-Linie Baldessarini werden gegründet. 


1995: Das Sortiment wird um Schuhe und Lederaccessoires erweitert. Später kommen noch Uhren dazu. 


1997: Nach langer Erfahrung im Golfsponsering folgt die erste Kollektion unter dem Namen BOSS Golf. 


1998: Die erste HUGO-Kollektion für Damen erscheint. 


1999: Die neue, lässige Freizeit-Linie im Hause Boss erscheint: BOSS Orange. 


2000: Exklusives Design und edle Stoffe. Für die moderne Frau gibt es jetzt die BOSS Womenswear. 


2003: BOSS Golf wird zu BOSS Green und aktive Sportswear verbindet sich mit moderner Freizeitmode. 


2006:BOSS Orange gibt es auch für Damen und das Unternehmen trennt sich von der 1996 gegründeten Klassisch, modern und anspruchsvoll. HUGO BOSS setzt Trends, schafft es dabei jedoch immer einen zeitlosen und cleanen Stil beizubehalten. Die Styles sind perfekt für Business und Freizeit und sorgen stets für einen frischen und jugendlichen Auftritt. Baldessarini Gmbh & CO KG. In der Markenwelt wird Baldessarini von BOSS Selection abgelöst. 


2010: Neue Damenkollektion: BOSS Green für Frauen. 


2011: Der Lifestyle des Labels kann ab jetzt auch Zuhause gelebt werden: BOSS Home wird gelauncht.

 

2013: HUGO BOSS wird Ausstatter der Fußball A-Nationalmannschaft und der U21 Nationalmannschaft.


2018: HUGO BOSS branded sein Label teilweise neu: BOSS Orange wird zu BOSS Casual und aus BOSS Green wird Boss Athleisure. Unter HUGO bietet HUGO BOSS weiterhin Business- und Casual-Styles für Männer an, die einen markanteren Stil bevorzugen.