Schicht für Schicht zum echten Hingucker: Der Herbst ist perfekt für angesagte Layering-Styles. So vielfältig wie das Wetter präsentieren sich jetzt auch unsere Outfits - mal kurz über lang, weit zu eng, Hemd über Pullover, Weste über Jacke. Die Möglichkeiten sind groß und genau das macht den Layering-Look so spannend. Und praktisch noch dazu: Denn frieren werden Sie mit diesem Trend garantiert nicht!

 

Sind Sie noch Neuling oder checken Sie schon die Lage? Wir haben Ihnen drei Outfits zusammengestellt - da ist für jeden Geschmack etwas dabei! Zudem gibt es ein paar Guidelines, was Länge, Materialien und Schnitt beim richtigen Layering betrifft.



Für Anfänger: Layering in einer Farbfamilie.


Layering-Neulinge können bei ihrem Styling nicht viel falsch machen, wenn sie ähnlich Farben miteinander kombinieren. Der Kurz-lang-Effekt ist dann erst bei genauen Hinsehen sichtbar. Die Kombination kann monochrom sein ? z.B. alles in Blau, Grau oder Schwarz oder mit verwandten Tönen kombiniert werden - z.B. Braun zu Schwarz, Khaki zu Dunkelgrün  oder Violett zu Navyblau.


Sneakers aus Veloursleder von rosso e nero | Hemd im Casual Slim Fit von HUGO | Weste in Nachtblau von Bugatti | Mantel aus Wolle von Bugatti | Rollkragenpullover aus Wolle von Barbour | Schal aus Wolle von JOOP! | Chino Hyperflex von Replay 



Für Fortgeschrittene: Layering in Kontrast-Farben.


Hier geht es schon einen Schritt weiter: Gegensätzliche Farben und auch Muster können zusammen kombiniert werden! Blau über Rot, Orange über Khaki oder eben Streifen über Karos, Paisley zu floralem Print..


Die Regel lautet: Erlaubt ist, was gefällt und warm hält. Doch mehr als drei Farben und unterschiedliche Muster sollten es nicht sein - dann wirkt der Look nur durcheinander und unruhig.



Gefütterte Sneakers von Bugatti | Schal mit Karomuster von Barbour | Weste in Orange von Marc O' Polo | Cargohose in Dunkelgrün von Napapijri | Kurzmantel aus Baumwolle von Strellson | Hemd mit Karomuster von Marc O' Polo | Longsleeve aus Bio-Baumwolle von Marc O' Polo | Cardigan aus Wolle von Fred Perry 



Für Experten: Layering mit stilistischen Brüchen.


Der Layering-Trend macht auch vor dem Business nicht Halt! Denn auch hier gibt es Möglichkeiten: Blouson über Businessanzug, Strickcardigan über klassischen Trench, dekonstruierte Mode über klassischen Schnitte, Daunen über feinsten Wollstoff..


Der Mix aus vornehmer Businessmode und lässiger Freizeitmode bietet sich für einen Layering-Stilbruch sehr gut an. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie bringen Abwechslung in Ihre Arbeitsgarderobe und haben die Möglichkeit, manche Teile nicht nur am Wochenende tragen zu können.


Schal aus Kaschmir von Begg & Co | Derby aus Leder von rosso e nero | Schiebermütze von Göttmann | Weste aus Schurwolle von Olymp | Anzug im Slim Fit von Strellson | Blouson aus Mikrofaser von Pierre Cardin | Hemd mit Karomuster von Eton | Krawatte mit Paisleymuster von Bugatti 




WIE VIELE TEILE BRAUCHEN HERREN BEIM LAYERING?


Beim Layering gilt: Es sollten mindestens zwei und maximal fünf Teile sein. So kann jedes Kleidungsstück noch schön für sich stehend wirken, ohne dass der ganze Look überladen wirkt und Sie wie ein Michelin-Männchen aussehen. Weniger ist mehr!



WELCHE LÄNGE MACHT DEN LAYERING-LOOK?


Lagen-Looks leben vom Hervorscheinen einer Stoffschicht unter der anderen und dem geschickten Mix unterschiedlicher Längen. Spielen Sie deshalb mit verschieden langen Kleidungsstücken. Tipp: Als kleiner Mann keine Looks wählen, die optisch runterziehen - wie z. B. lange und weit geschnittene Mäntel und Strickjacken.


 

WELCHE MATERIALIEN VERWENDEN HERREN BEIM LAYERING?


Unbedingt verschiedene Materialien miteinander mixen. Sei es die Lederjacke über dem Baumwoll-Hemd und der Steppweste, oder der Funktionsmantel über dem Wollsakko und dem Kaschmirrolli. Verschiedene Stofftexturen machen besonders unifarbene, schlichte Outfits sehr interessant!


 

WELCHER SCHNITT IST WICHTIG BEIM LAYERING-LOOK?


Auch durch das Kombinieren von weiten und engen Schnitten kommt der Style erst zum Leben. Wir finden: Als Grundlage gehört ein schmales Basic in jeden Lagen-Look - sei es eine Skinny Jeans oder ein körperbetontes Oberteil. Das Outfit wirkt sonst zu voluminös und erdrückend.

 

FAZIT: Gegensätze ziehen sich an! Weites passt zu Schmalem, Edles zu Lässigem und Feines zu Grobem. Erst der Mix von verschiedenen Schnitten, Längen, Stoffen & Co. sorgt für die Raffinesse und die Spannung im Look.



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