BÜRO UND BLOCKHÜTTE
Im Büro wird es wieder formeller: Hemd statt T-Shirt, Kentkragen statt Sweatshirt. Feine Baumwollqualitäten, Kragenstäbchen, ein Kragen, der auch ohne Krawatte seine Form hält. Am Wochenende übernimmt das Flanell, das grobe Karo - Zwei Stile, ein Mann.
TEIL EINS: DIE RÜCKKEHR DES FORMELLEN BUSINESS-HEMDS
Kragenformen
Button-Down, Kent, Haifisch – drei Kragen, drei Anlässe. Der Button-Down wird an den Spitzen festgeknöpft und bleibt auch offen getragen ordentlich. Der Kent sitzt mittelweit und nimmt jeden Krawattenknoten. Der Haifischkragen ist weit gespreizt und wirkt gerade ohne Krawatte am besten.

Was sich am Stoff geändert hat
Die Entwicklung der letzten Jahre merken Sie nicht am Kragen, sondern im Rücken. Ein kleiner Stretch-Anteil in der Baumwolle macht aus einem korrekt sitzenden Hemd ein bequemes: Der Stoff bleibt dicht und glatt, er gibt nur nach, wenn Sie sich bewegen.
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Die Klassiker: Weiß und Hellblau
Zwei Farben decken neun von zehn Anlässen ab, und beide verzeihen jede Krawatte. Wer nur zwei Hemden im Schrank halten möchte, nimmt diese – und achtet dann lieber auf die Baumwollqualität als auf den Farbton.
Weiße und hellblaue Hemden im Sortiment
Streifen und dezente Muster
Streifen sind der leiseste Weg aus dem Einheitsweiß. Schmal und dicht gesetzt wirken sie auf Distanz wie ein Farbton, erst im Gespräch wird das Muster sichtbar. Dasselbe gilt für feine Strukturen in der Grundfarbe des Hemdes.
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Premium: Van Laack, Eton, Stenströms
Diese drei Marken erkennt man am Stoff, bevor man das Etikett sieht. Was sie gemeinsam haben, ist die Sorgfalt an den Stellen, die am schnellsten altern: Kragen, Manschette, Knopfleiste. Das sind die Hemden, die nach dreißig Wäschen noch so sitzen wie am Anfang.
Die Premium-Hemden von Van Laack, Eton und Stenströms
Stretch-Hemden
Für wen sich das wirklich lohnt: für alle, die den Tag im Auto, im Flugzeug oder in Besprechungen verbringen. Der Elasthan-Anteil liegt meist im einstelligen Bereich – genug, dass das Hemd beim Vorbeugen mitgeht, zu wenig, um den Stoff weich wirken zu lassen.
Alle Hemden mit Stretch-Anteil

TEIL ZWEI: DAS HEMD FÜRS BRENNHOLZ
Dann gibt es das andere Hemd. Das, bei dem niemand auf den Kragen schaut, weil der Stoff die ganze Arbeit macht: angeraute Baumwolle, die wärmt, bevor ein Pullover nötig wird. Es sieht nach Kaminfeuer und Neuschnee aus und wird in Wahrheit meist im Garten getragen – was seinem Ruf noch nie geschadet hat.
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Flanell
Flanell ist gewöhnliche Baumwolle, die nach dem Weben angeraut wird. Daher die weiche Oberfläche und die Wärme, die ein gleich dicker glatter Stoff nicht hätte. Und daher die Eigenschaft, mit jeder Wäsche angenehmer zu werden.
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Cord
Als Hemdstoff ist Cord feiner gerippt als an der Hose und deutlich schwerer als Flanell. An milden Herbsttagen ersetzt ein Cordhemd die Jacke, über einem T-Shirt getragen.
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Karo
Die Größe entscheidet über die Lautstärke. Großes Blockkaro trägt sich offen über einem einfarbigen Pullover, kleines Karo und Glencheck funktionieren auch geschlossen und sogar unter dem Sakko.
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Jeanshemden
Der Mittelweg: fester als Flanell, ruhiger als Karo. Ein Jeanshemd passt unter den Pullover wie über das T-Shirt und ist das einzige Hemd dieser Seite, das auch in der Stadt nicht nach Wochenende aussieht.
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