Der Brexit ist vorbei und Großbritannien ist aus der EU ausgetreten. Doch der Stil des Vereinigten Königreichs bleibt! So natürlich auch die englischen Marken in unserem Shop. Wir stellen Ihnen die Top 5 der britischen Modelabels vor, ihre Key-Pieces und verraten Ihnen außerdem, was es mit dem britischen Stil auf sich hat.

 

Wodurch zeichnet sich britische Mode aus?

 

Der oftmals genannten "Brit Chic" ist weit über die Inselküsten hinaus bekannt. Zur typischen britischen Herrenmode gehören traditionelle Kleidungsstücke wie Wachsjacken, Reiterstiefel, Tweed-Sakkos und Karo-Muster genauso wie die spezielle Kombination bei Farben und Mustern. Der feine, englische Kleidungsstil wie Tartan oder Oxford-Chic darf gerne modern gemixt werden. Wichtig: Achten Sie auf hochwertige Materialien und stylen Sie keinen einheitlichen Funktions-Look - auch wenn das Wetter in UK oftmals danach verlangt. Ein wenig Exzentrik gehört bei britischer Mode einfach dazu!

 

Welche sind die Top 5 der britischen Modemarken für Herren?

 

#1 Fred Perry: Wie mit Tennis alles begann

 

Das erste britische Modelabel, das wir Ihnen vorstellen wollen, ist untrennbar mit dem weißen Sport Tennis verbunden, denn der gleichnamige Gründer Fred Perry ist dreifacher Wimbledon-Sieger. Er gewann 1934, 1935 und 1936 und dies war ein Schock für das britische Establishment, denn Fred Perry stammte als erster Wimbledon-Sieger überhaupt aus der Arbeiterklasse. Doch das war ein Durchbruch für den Sports und auch für Wimbledon, denn bis dato galt beides als Domäne für die Reichen und Adeligen.

 

Da ihm allerdings die grünen Armee-Shirts, die die Wimbledon-Spieler trugen, nicht gefielen, ließ er 75 weiße Polohemden anfertigen, die er den Spielern schenkte. Damals trugen die Poloshirts noch kein Emblem. Später entschied er sich für den Lorbeerkranz, der das Zeichen des Wimbledon-Siegers war.

 

Das Herzstück von Fred Perry: das Poloshirt


Gestreiftes Poloshirt von Fred Perry | Langarm-Poloshirt in Navy von Fred Perry | Poloshirt in Ecru von Fred Perry 

 

Noch mehr Styles von Fred Perry gibt es hier: die Marke Fred Perry

 

#2 Barbour: der englische Country-Stil

 

Barbour ist mehr als nur ein Modeunternehmen. Diese britische Institution liefert seit seiner Gründung durch John Barbour in der Hafenstadt South Shields im Jahr 1894 Innovationen im Bereich hochwertiger, funktioneller Bekleidung im British-Country-Style. Ursprünglich entwickelte John Barbour für Werftarbeiter, Seeleute und Schäfer die legendäre gewachste Baumwolle, die sich vor allem durch ihre Widerstandsfähigkeit und Wasserdichte auszeichnet.

 

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Ständige Neuerungen und Weiterentwicklungen haben zum heutigen Erscheinungsbild der Wachsjacken geführt. Hochwertige Materialien und Qualität bis ins Detail stehen bei Barbour an oberster Stelle. Um die gewünschte Wasserdichte zu gewährleisten, weist jede Wachsjacke doppelte Nähte auf. Selbst die Fäden sind gewachst. Jeder der insgesamt 15.000 Stiche geht durch mehrere Lagen. Dank der exakten Verarbeitung, ihrer unschlagbaren, vielseitigen Funktionalität und des vielfältigen Designs hat die Barbour-Jacke mittlerweile Kultstatus erlangt. Außerdem gehört die Marke seit 1974 zu den Hoflieferanten des britischen Königshauses. Deshalb darf Barbour dessen Wappen teilweise sogar im Etikett führen.

 

Egal, ob lange Spaziergänge bei Wind und Wetter oder Streifzügen durch den Großstadtdschungel - die Marke ist überall beliebt und hat auch heute von ihrer Natürlichkeit nichts verloren, da sie ihren traditionellen Werten treubleibt. So findet man auch keine grellen Farben im Sortiment, sondern eher Beige, Navy, Braun, Schwarz, Grün oder Dunkelrot. Das Icon der Marke ist noch immer die zeitlose Jacke aus gewachster Baumwolle in Naturfarben, mit Cordkragen und klassischem Tartanfutter (Beispiel: Modell "Beaufort")

 

Das Herzstück von Barbour: die Wachsjacke

 

Gewachste Jacke in Dunkelbraun von Barbour | Wachsjacke in Dunkelgrün von Barbour | Wachsjacke in Navy von Barbour

 

Die Marke Barbour können Sie hier entdecken: zur Marke Barbour

 

#3 Hackett London: traditionelles Schneiderhandwerk für Gentlemen

 

Wie der Name schon sagt, begann für die Marke alles in London. Jeremy Hackett eröffnete 1983 einen Second-Hand-Laden, in dem er ausgewählte, traditionelle britische Mode verkaufte, die er vorher auf Vordermann gebracht hatte. Das fand so viel Anklang, dass er bald darauf eine eigene Kollektion entwarf. Zusammen mit traditionellen Schneidern nähte er Stücke, die althergebrachte Stile mit modernen Schnitten verbanden. Noch heute zeichnet sich die Marke durch traditionelles Schneiderhandwerk aus.

 

Vor allem die Sakkos von Hackett London im britischen Landhausstil sind seit Jahren der Renner. Aber auch Hemden, komplette Anzüge oder Poloshirts sind im Sortiment des Labels zu finden.

 

Das Herzstück von Hackett London: das Sakko


Kariertes, halbgefüttertes Woll-Sakko von Hackett London | Wasserabweisendes Sakko in Braun von Hackett London | Gemustertes Woll-Sakko in Grün von Hackett London

 

 

Noch mehr Styles von Hackett London finden Sie hier: die Marke Hackett London

 

#4 John Smedley: die Ikone der Strickkunst

 

Die britische Marke feierte erst vor zwei Jahren ihr Jubiläum mit 235 Jahre! Denn schon seit 1784 wird die Mode von John Smedley in Großbritannien in der weltweit ältesten Produktionsfirma für Strickwaren hergestellt - damals wie heute in Handarbeit. Mit weichen, warmen Stoffen aus Wolle, Baumwolle und Seide.

 

Auffällige Muster und knallige Farben sucht man bei John Smedley vergebens - stattdessen präsentiert sich die Mode in Weiß, Schwarz sowie verschiedenen Grau- und Blautönen.

 

Neben Pullovern mit V-Ausschnitt, Rundhals, Rollkragenpullovern, Cardigans und Pullundern finden Sie auch T-Shirts und Polo-Shirts in dem Sortiment der Marke. Besonders bequem: Die Pullover werden mit einer bestimmten Schulterpartie gewebt, sodass der Komfort erhöht wird. Achten Sie beim Tragen mal darauf!

 

Das Herzstück von John Smedley: der Pullover


Hellgrauer Pullover von John Smedley | V-Ausschnitt-Pullover aus Merinowolle von John Smedley | Grauer Pullover von John Smedley

 

Sie wollen noch mehr von John Smedley sehen? Dann schauen Sie hier: die Marke John Smedley

 

#5 Ben Sherman: Im Hemd liegt der Ursprung

 

Alles begann mit dem ersten "Ben Sherman Hemd", was 1963 auf den Markt kam. Seine Leidenschaft für Stoffe, Muster und Farben schufen ein einzigartiges Kleidungsstück. Vor allem bei den Farben probierte er was Neues aus und benutzte helle Töne wie Gelb, Rosa und Blau sowie Candy Stripes in hellen Pink-, Grün- und Blautönen. Nicht jeder fand die Idee mit den Farben toll, trotzdem ließ sich Ben Sherman nicht beirren. Und der Erfolg, der sich bald einstellte, sollte ihm Recht geben!

 

Alle Stoffe waren von bester Qualität und kamen aus Amerika. Außerdem verpackte Ben Sherman jedes Hemd einzeln in einem Karton, was damals ebenso ungewöhnlich war. Doch nach und nach gewann er immer mehr an Beliebtheit in England durch seine besondere Art und Weise, Hemden herzustellen. Als "King der Carnaby Street" wurde er zur Legende und sein klassisches Button-Down-Hemd der absolute Renner.

 

Das Herzstück von Ben Sherman: das Hemd


Kariertes Hemd in Rot von Ben Sherman | Dunkelblaues Hemd mit Muster von Ben Sherman | Grünes Musterhemd von Ben Sherman

 

Lassen Sie sich auch die anderen Styles von Ben Sherman nicht entgehen: die Marke Ben Sherman

 


 

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