Anlässlich des Bob-Weltcup berichtet der ehemalige Olympiasieger Ingo Appelt jede Woche über das aktuellste Rennen - in unserer exklusiven Bob-Kolumne!

_______________________________________________

15. / 16. 02.2020

Die Bahn in Sigulda hat enorme Aussagekraft über die Fähigkeiten der Piloten an den Lenkseilen. Der Doppelsieg von Oskars Kibermanis auf seiner lettischen Heimbahn verwundert nicht, zumal sich Francesco Friedrich mit Martin Grothkopp am Start einen kleinen Fehler leistete.  Wie auch der jeweils drittplatzierte Justin Kripps aus Kanada gehört Kibermanis zu den besten Fahrern im Weltcup. Friedrich reichte Platz zwei für den erneuten Weltcup-Gesamtsieg des Doppel-Olympiasiegers im kleinen Schlitten, der zuvor auch die Kristallkugel in der Königsklasse Viererbob holte und somit natürlich die Kombinationswertung gewann.


Aus österreichischer Sicht können die Duos Benjamin Maier/Markus Sammer und Markus Treichl/Markus Glück mit den Plätzen sieben und 15 gut leben, doch die Läufe waren nicht konstant genug. Aber immerhin steigerten sie sich. Am Vortag waren sie noch auf die Plätze 14 und 13 gelandet. Auch bei den Startleistungen muss man so kurz vor der Weltmeisterschaft Abstriche machen, da einige Teams ihre Topanschieber nochmal auf den Punkt genau zu den Titelkämpfen fit machen wollen. Bei Maier erwarte ich bei der WM eine vordere Platzierung im Vierer, im kleinen Schlitten fehlt es derzeit an den Startzeiten.


Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-Jährige Juwelier und Schmuckdesigner Experte in der Formel1 des Winters. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de ? neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup. 


?

______________________________________________


01./02.02.2020

Mit den beiden besten Saison-Platzierungen haben sich die Österreicher Benjamin Maier und Markus Treichl drei Wochen vor der WM in Altenberg respektabel zurückgemeldet. Ich habe immer gesagt: Ist Maier am Start nur fünf oder sechs Hundertstel gegenüber Francesco Friedrich zurück, kann er mit seinem Setup und seiner Crew mithalten. Diesmal waren es beim Anschub in St. Moritz sieben und acht Hundertstelsekunden - und plötzlich fehlte am Ende nur die Winzigkeit einer Hundertstel, um den Doppel-Olympiasieger zu schlagen. Dennoch war Platz sechs für Maier direkt hinter dem nun feststehenden Viererbob-Gesamtweltcupsieger Friedrich eine tolle Platzierung. Zudem kam Treichl mit Rang neun erstmals in die Top-Ten.

Die Überraschung des Wochenendes war Johannes Lochner, der einen  enormen Druck im Vorfeld hatte. Um sein WM-Ticket im kleinen Schlitten zu lösen, benötigte der Berchtesgadener laut Cheftrainer René Spies einen Podiumsplatz. Seine Antwort war beeindruckend: Mit Anschieber Christopher Weber raste er wie schon zum Saisonauftakt in Lake Placid auf Rang eins und stoppte die vier Rennen anhaltende Siegesserie von Francesco Friedrich, der am Start mit Alexander Schüller einmal mehr der Schnellste war.

Nun können alle Teams vor dem Weltcupfinale in Sigulda, wo parallel die Zweierbob-EM ausgefahren wird, erstmal eine Woche verschnaufen. Der Kanadier Justin Kripps, der die Königsklasse vor Oskars Kibermanis gewann, hat wie auch der Lette den Deutschen einen Warnschuss vor der Heim-WM verpasst. Und auch bei den zuletzt angeschlagenen Österreichern geht die Formkurve in die richtige Richtung.     


Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-Jährige Juwelier und Schmuckdesigner Experte in der Formel1 des Winters. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de - neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup. 



_______________________________________________

25./26.01.2020 

Vor dem Weltcup in Königssee appellierte Francesco Friedrich an die Konkurrenz, ihn am Start doch bitte etwas mehr zu fordern. Leider Fehlanzeige. Wieder dominierte der Doppel-Olympiasieger das Rennen im kleinen Schlitten, legte mit Thorsten Margis zwei Start- und Laufbestzeiten hin. Den bei Olympia in Pyeongchang noch zeitgleichen Olympiasieger Justin Kripps nahm er eine halbe Sekunde ab. Noch erschreckender: in der Königsklasse Viererbob reichte Friedrich ein starker Lauf zum dritten Sieg in Folge.


Manchmal habe ich den Eindruck, er macht nur so viel wie er muss und spielt mit der Gegnerschaft. Denn nach einen total verpatzten ersten Durchgang, wo er vier Hundertstel Rückstand auf Lochner hatte, startete die Friedrich-Crew nochmal zwei Hundertstel schneller, nahm diese Geschwindigkeit voll mit in die Bahn und mit einem soliden Lauf raste er Lokalmatador Lochner davon.


Da war selbst der Kanadier Kripps, der mit Abstand die beste fahrerische Linie hatte, mit seinem Material chancenlos. Zumal er am Start von Friedrich schon eine Zehntelsekunde verlor. Einen besseren zweiten Lauf erwischte auch Markus Treichel, der sich somit von Platz 19 auf 13 verbesserte, während Benjamin Maier kurzfristig absagen musste. Mit Blick auf die WM in vier Wochen in Altenberg wollte Maier mit seiner Muskelverletzung kein weiteres Risiko eingehen.


Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-Jährige Juwelier und Schmuckdesigner Experte in der Formel1 des Winters. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de ? neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup. 


_______________________________________________

18./19.01.2020

Innsbruck - Der Appell von Doublesieger Francesco Friedrich an die Konkurrenz, demnächst am Start mal richtig Feuer zu geben, war sinnbildlich für das Weltcup-Wochenende in Innsbruck-Igs. Viele angeschlagene Weltklassepiloten starteten im Sitzen und wollten fünf Wochen vor der WM in Altenberg kein Risiko eingehen. So auch unser Benjamin Maier, der diesmal bei seinem Heimweltcup nicht über Platz 17 im kleinen Schlitten und Rang 13 im Viererbob nicht hinaus kam. Wenn er den Startrückstand auf Friedrich bei fünf Hundertstel halten kann, dann kann er in der Bahn auf Augenhöhe mithalten.

Heftige Diskussionen gab es nach dem Sturz im Zielauslauf um Nico Walther, der hinter Johannes Lochner und dem Überraschungsdritten Hunter Church nur Vierter wurde. Nachdem Walther schon im Training stürzte, legte der Olympia-Zweite am Sonntag erneut seinen Schlitten auf die Seite. Wohlgemerkt als einziger Pilot des Feldes! Seine Reaktion war kindisch, vor allem weil er den Verantwortlichen den Vogel zeigte. Zugegeben, ich bin früher an der Stelle auch schon gestürzt. Ich lernte jedoch aus meinem Fehler: denn das Rennen ist erst vorbei, wenn der Bob steht. Das sollte er sich merken.


Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-Jährige Juwelier und Schmuckdesigner Experte in der Formel1 des Winters. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de - neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup. 



_______________________________________________


15.01.2020

Für unsere Österreicher ist der Heimweltcup in Innsbruck-Igls quasi der Neustart in die Saison. Daher ist die Vorfreude von Benjamin Maier und Markus Treichl, die zuletzt wegen Verletzungen pausieren müssen, riesig. Nach Platz drei von Maier im Viererbob-Rennen beim Weltcup-Auftakt in Lake Placid sind die Ansprüche trotz der Verletzungspause hoch. Auf seiner Heim-Bahn am Patscherkofel kennt er natürlich die Ideallinie und vor allem hat er auch hinsichtlich des Materials bei einem Wetterwechsel einen gewissen Erfahrungsschatz.

Wir erinnern uns an die WM 2016 in Innsbruck, als der sicher in Führung liegende Francesco Friedrich im letzten Lauf mit vier Hundertstelsekunden noch vom Letten Oskars Melbardis abgefangen wurde, der nach Lauf eins nur Neunter war. Damals war es erst bitterkalt und dann kam plötzlich die Sonne raus, das Eis wurde weicher und am Ende entschied auch die richtige Wahl der Kufen das WM-Rennen. 

Auch Maier machte diese Erfahrung mit. Nach Lauf eins war er Achter und raste am zweiten Wettkampftag noch bis auf Platz fünf vor. Mit der immerhin zweitbesten Laufzeit im letzten Durchgang hinter Melbardis. Damals schob er sich noch vor Europameister Johannes Lochner und WM-Titelverteidiger Maximilian Arndt. 

Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-Jährige Juwelier und Schmuckdesigner Experte in der Formel1 des Winters. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de - neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup. 

_______________________________________________



11./12.01.2020

Ich will weder als Besserwisser noch als Wahrsager rüberkommen. Ich spreche einfach nur aus meiner Erfahrung. Daher prophezeite ich auf der Piste in La Plagne einige Überraschungen im Bob-Weltcup, da dort eigene Gesetze gelten. Und genauso kam es nun an diesem Wochenende: der Schweizer Pilot Michael Vogt, der zuletzt in Winterberg erstmals mit dem Logo von herrenausstatter.de im Weltcup unterwegs war, überraschte in Frankreich mit dem ersten Podiumsplatz seiner Karriere.


Vogt, der in Winterberg noch stürzte, setzte die Vorgaben einfach klasse um und belohnte sich im Zweierbob mit Weltcup-Rang drei hinter Weltmeister und Olympiasieger Francesco Friedrich und dem Letten Oskars Kibermanis. Und so ganz nebenbei erreichte er mit seinem Schlitten im ersten Lauf mit 129,90 Stundenkilometern auch noch den höchsten Speed des Feldes. Darauf kann er aufbauen.


Schade nur, dass Vogt im Viererbob die sich gut erarbeitete Linie nicht ganz umsetzen konnte. Da wäre sonst mehr als Rang neun drin gewesen. Der Sieg in der Königsklasse ging ebenfalls an Francesco Friedrich. Zwar war die Fahrlinie nicht optimal, doch er konnte sich auf einen starken Start seiner Crew verlassen. Da konnte diesmal auch Europameister Johannes Lochner nicht mithalten, der am Ende Zweiter vor Kibermanis wurde.


Etwas Vorfreude herrscht bei mir nun vor dem Weltcup in Innsbruck-Igls, denn mit Benjamin Maier und Markus Treichl feiern unsere zuletzt verletzten Österreicher auf ihrer Heim-Bahn ihr Comeback.    


Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-jährige Juwelier und Schmuckdesigner als Experte in der Formel1 des Winters unterwegs. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de - neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup. 


_______________________________________________

04./05.01.2020

Die Viererbob-Europameisterschaft in Winterberg wurde zu deutschen Festspielen. Nach den Verletzungsausfällen von Benjamin Maier, der sicherlich in Innsbruck/Igls wieder dabei sein wird, und Markus Treichl feierten die Deutschen einen Dreifacherfolg. Ohne jedoch fahrerisch zu glänzen. Allerdings überraschte Johannes Lochner mit einem Sieg über Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich. Dritter bei seiner Rückkehr nach seiner Brustwirbelverletzung wurde Nico Walther. Die Bedingungen  waren schwierig: schlechte Sichtverhältnisse, leichter Schneeregen und im Finallauf auch ruppiges Eis. Doch gute Piloten müssen auch damit klarkommen. Die Frage angesichts der fast fehlenden Konkurrenz ist: Wie weit fahren die Deutschen davon, wenn sie sauber den Eiskanal herunterkommen?


Schwer hatte es an diesem Wochenende der Schweizer Pilot Michael Vogt, der erstmals mit dem Logo von herrenausstatter.de im Weltcup unterwegs war. Im zweiten Lauf des ersten Rennens stürzte er im Winterberger Eiskanal. Glück im Unglück: sein Schlitten richtete sich zwei Kurven später wieder auf, sodass er auf vier Kufen statt auf der Seite liegend als 20. ins Ziel kam. Im zweiten Rennen deutete er sein wachsende Klasse an und kam als Elfter immerhin noch vor dem Olympia-Zweiten Won Yunjong aus Südkorea ins Ziel. In der EM-Wertung bedeutete es Rang neun. Er hat aber noch viel Potenzial nach oben, vor allem am Start sehe ich da noch deutliche Reserven.


Beim nächsten Weltcup in La Plagne sind alle Piloten fahrerisch enorm gefordert. Diese Bahn gehörte einst zu meinen Lieblingsstrecken. Da muss man im Gegensatz zu anderen Bahnen fast alles anders machen.


_______________________________________________

14./15.12.2019

Das war ein Statement in der Bahn. Beim ersten Viererbob-Weltcup des Winters in Lake Placid verblüffte Benjamin Maier mit einem Podiumsplatz. Mit Marco Rangl, Markus Sammer und Danut Moldovan raste er mit der zweitbesten Zeit im Finallauf auf Rang drei. Vor Olympiasieger und Weltmeister Francesco Friedrich, der zeitgleich mit Ex-Weltmeister Johannes Lochner Vierter wurde. Da passte es ins Bild, dass Maier im Ziel augenzwinkernd auf ein Pickerl auf seiner Bobhaube zeigte: dort war ein Aufkleber vom Bobteam Friedrich! Den Doppel-Olympiasieger und Doppel-Weltmeister - ein guter Kumpel von Maier - beim Saisonauftakt zu schlagen, mehr geht fast nicht für den ÖBSV-Vorzeigepiloten. Ihm sei "ein großer Stein vom Herzen gefallen", sagte der Tiroler Maier. Immerhin war es sein erstes Podium seit zwei Jahren. Zuletzt stand er im Januar 2018 in Königssee auf dem Stockerl. Auch Markus Treichl überzeugte mit seiner Crew Markus Glück, Sebastian Mitterer und Kristian Huber mit einem starken neunten Rang.

Der Erfolg von Maier ist umso höher zu bewerten, wenn man weiß, dass die großen Schlitten von Friedrich, Lochner sowie Sieger Justin Kripps allesamt aus der österreichischen Werkstatt von Schlittenbauer Hannes Wallner kommen. Benjamin Maier musste sich quasi gegen seine Markengefährten behaupten. Es geht sogar noch mehr, denn der Kanadier Kripps trainierte ständig dort, der Vorteil fällt auf anderen Bahnen aber weg. Auch der lettische Bob liegt in Schlagweite zu Maier, der seine Leistungen jetzt festigen muss.

 

Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-Jährige Juwelier und Schmuckdesigner Experte in der Formel1 des Winters. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de - neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup. 


_______________________________________________

07./08.12.2019

Schwerer Saisoneinstand im Zweierbob plus Leistungssteigerung. Die  Reaktion von Benjamin Maier auf den durchwachsenen zwölften Platz im Auftaktrennen war in Ordnung. Mit Bremser Markus Sammer fuhr er im zweiten Renn auf Rang acht und erreichte mit dem Top-Ten-Platz das Minimalziel. Es war vor allem wichtig für die kommenden Weltcups, denn somit rückte er in die erste Startgruppe zurück. Die Erarbeitung der Bahn in Lake Placid ist nicht einfach. Das sah man an den fahrerischen Leistungen der ÖBSV-Piloten. Auch Coach Gerhard Rainer sah noch gewisse Probleme mit der Bahn. Vor allem im mittleren Bereich ließ Maier Zeit liegen, da verliert er den Schwung für unten. Für die relativ schwache Startzeit ist er aber gut gefahren. Da er zuletzt wegen einer Verletzung oft im Sitzen startete, muss er nun mit dem Speed wieder anders arbeiten in der Bahn.

Markus Treichl schaffte in beiden Rennen mit Bremser Kristian Huber nicht die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Eine Fußverletzung von Treichl war zudem ein Handicap. So wurden beide Rennen von den Deutschen dominiert. Erst siegte Johannes Lochner mit Florian Bauer und stoppte die seit zehn Zweierbob-Rennen anhaltende Siegesserie von Olympiasieger und Weltmeister Friedrich, der Zweiter wurde. Dann schlug der Sachse zurück und siegte 24 Stunden später mit Alexander Schüller an der Bremse. Diesmal wurde Lochner mit Christian Rasp Zweiter.


Unser Kolumnist: Ingo Appelt ist Österreichs einziger  Bob-Olympiasieger. 1992 gewann er in Albertville mit Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll  olympisches Gold im Viererbob. Aktuell ist der 58-Jährige Juwelier und Schmuckdesigner Experte in der Formel1 des Winters. Als Markenbotschafter für herrenausstatter.de - neuer Partner des Österreichischen Bob-und Skeleton-Verbandes  - analysiert der ehemalige Bobpilot Appelt die Rennen im Weltcup.



Auch die Tiroler Tageszeitung berichtet über den Auftakt des Bob-Weltcups. Den vollständigen Artikel finden Sie hier