Schuhe binden, das lernt man einmal im Kindergartenalter und gibt sich meist für den Rest des Lebens mit einer Technik zufrieden. Kann man natürlich so machen - aber dann entgeht Ihnen etwas! Denn Ihre Schnürsenkel können weit mehr, als nur dafür sorgen, dass Sie nicht aus den Schuhen rutschen.

Mit ein wenig Kreativität wird die Schuhschnürung zu einem ähnlich subtil-verspielten Ausdruck von Individualität wie der Krawattenknoten. Deshalb zeigen wir Ihnen hier drei Schnürvariationen, mit denen Sie Ihrem Schuhwerk neuen Pfiff verleihen. Das kann mitunter ein bisschen knifflig werden - je nachdem, an welche welche Schnürung Sie sich wagen. Deshalb helfen Ihnen unsere Illustrationen als kleine Anleitung weiter.

 


DISPLAY


Die Display-Variante wird besonders gerne in Schuhgeschäften zur Ausstellung genutzt - daher auch der Name. Sie zeigt den Schuh fertig gebunden, nur ohne Schleife. Dafür werden die Schnürsenkel überkreuzt gefädelt und im letzten Loch von außen statt von innen eingeführt. So befinden sich die Enden auf der Innenseite des Schuhs und können der Zunge gebunden werden.

 


PARALLEL


Obwohl diese Schnürung so simpel aussieht, ist die technische Ausführung relativ kompliziert. Die Schnürsenkel werden oberflächlich immer in die parallelliegende statt die diagonal darüber liegende Öse eingefädelt, auf der Innenseite wird zudem immer ein Loch übersprungen. Als Abschluss werden die Enden der Schnürsenkel unterhalb der Zunge mit einem einfach Knoten zusammengebunden.

 


DIAGONAL


Hierbei handelt es sich um eine abgewandelte Form der Standardschnürung. Die Schnürsenkel werden überkreuzt in die Ösen gefädelt, allerdings erfolgt die Schnürung dabei nicht streng nach Vorschrift, sondern viel freier. Durch kreatives Platzieren können Sie sogar ausgefallene Muster wie Rauten oder Diamanten mit den Schnürsenkeln erstellen.



Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren! Die passenden Modelle von Sneakers über Sportschuhe bis hin zu klassischen Schnürschuhen finden Sie in unserem Onlineshop.