Erlaubt ist, was gefällt? Gut, das könnte man meinen, wenn man das Wort "Mustermix" hört. Doch tatsächlich gehört etwas mehr dazu, als nur bunte Prints übereinander zu ziehen. Wie Sie Muster richtig miteinander kombinieren und was Sie lieber lassen sollten? Wir verraten es Ihnen:

 

Do´s beim Mustermix:


Bleiben Sie in einer Farbfamilie!

Der Name verrät es ja schon: es wird gemixt - und zwar mit Mustern. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass Sie auch bei den Farben wild mixen müssen! Damit Sie mit Ihrem Look nicht zum bunten Zirkusclown werden, bleiben Sie beim Mustermix am besten in einer Farbfamilie - und kombinieren zum Beispiel verschiedene Blautöne miteinander: dunkelblaue Nadelstreifen-Hose zum hellblauen Hemd mit Paisley-Muster etwa. Auch unterschiedliche Creme- und Grautöne ergeben tolle Mustermix-Looks!

                                              

Spielen Sie mit den Größen!

Beim Mustermix geht es nicht nur darum, völlig verschiedene Prints miteinander zu mischen. Auch Varianten eines einzelnen Musters sind möglich. Nehmen wir das Karomuster beispielsweise: Spielen Sie ruhig mit den Proportionen und wählen Sie zum Anzug mit großem Karo-Muster ein Hemd mit feinerem Karomuster dazu. Für Streifen gilt ebenso: Gerne Blockstreifen mit feinen Nadelstreifen kombinieren.

 

Setzen Sie auch mal auf Uni! 

Mustermix bedeutet natürlich nicht, beim Outfit ausschließlich auf Muster zu setzen. Ein wenig Ruhe bringen Sie in Ihren Look, wenn Sie ebenfalls zu einem einfarbigen Teil greifen. Gerade, wenn Sie sich das erste Mal an einen Mustermix-Look wagen, ist das eine gute Idee! Beispiele gefällig? Wie wäre es mit einem unifarbenen Sakko zu gestreiftem Hemd und gestreifter Hose? Und auch ein simples Basic-T-Shirt erdet Ihr Outfit, wenn Hose und Jacke sich mit Karo-Muster präsentieren.

 

 

Dont's beim Mustermix:


Wählen Sie nicht zu viele Muster!

Merken Sie sich: nicht mehr als drei verschiedene Muster miteinander kombinieren! Denn auch wenn Sie beim Mustermix mutig sein dürfen - es kann schnell zu viel werden. Sonst wirkt der gesamte Look einfach nur unruhig und durcheinander.

 

Wählen Sie nicht zu viele Farben!

Wie für die Muster, gilt natürlich auch für die Farben: Passen Sie auf, dass Ihr Outfit nicht zu bunt wird! Denn was bei Kindern noch süß aussehen mag, wirkt an erwachsenen Männern schnell einfach peinlich. Wenn es zu den Mustern wirklich noch Farbe sein darf, setzen Sie auf maximal zwei verschiedene Töne, die sich einen spannenden Kontrast bieten, ohne dabei zu schrill zu wirken: Grau und Rosa, Blau und Orange oder Schwarz und Weiß beispielsweise. 

 

Kombinieren Sie nicht alle Muster miteinander!

Auch wenn der Mustermix wie erwähnt zu den mutigeren Mode-Trends zählt - passen Sie auf, dass Sie nicht zu mutig werden. Was wir damit meinen? Nicht alle Muster lassen sich miteinander kombinieren! Gerade bei den verspielten Motiven wie Blumen und Paisley sollten Sie aufpassen - diese beiden zusammen können schnell kitschig wirken. Entscheiden Sie sich lieber für eins dieser Muster und fügen Sie stattdessen ein geradliniges Streifenprint hinzu, um den Look etwas zu beruhigen.


 

Hat Sie jetzt vielleicht der Muster-Mut gepackt? Wenn Sie sich unsere Tipps merken, steht Ihrem erfolgreichen Mustermix-Look nichts mehr im Wege! Und falls Ihre Sommer-Garderobe noch ein Muster-Update braucht, finden Sie hier unsere aktuellen Top 5:




T-Shirt in Dunkelblau von NAPAPIJRI | Kurzarmhemd in Modern Fit von DESOTO Kurzarmhemd in Dunkelgrün von BOSS | T-Shirt aus Leinen von HACKETT LONDON Bermudas in Koralle von JOOP!