Espresso, Vespa, weißes Hemd

Stil ist zeitlos - Eine zeitreise nach Italien

Eleganter Mann im cremefarbenen Anzug am Seeufer, Italienreise, vintage inspiriert.

Es gibt Zeiten, die noch im kollektiven Gedächtnis haften. Die 1950er und 1960er waren so eine Zeit: Erste Italien-Fahrten, Espresso am Meer, die erste Pizza, weißes Hemd im Fahrtwind — die Überzeugung, dass zwölf Stunden Fahrt im vollgepackten VW Käfer keine Rechtfertigung brauchen. Was damals Entdeckung und Freiheit war, ist heute manchmal fast ein wenig … Weltflucht. Wir haben einige Looks zusammengestellt, die das Gefühl von damals nachempfinden:

Hellblaues Freizeithemd über weißem T-Shirt, beigefarbene Hose, braune Mokassins

Kein Programm, keine Eile. Weißes T-Shirt, darüber das offene Hemd — oder auch nicht. Die Hose fällt weit, der Stoff bewegt sich im Wind vom See. Die Loafer aus Veloursleder haben die Farbe von trockenem Gras im August.

Was entspannt wirkt, ist sorgfältig gewählt. Das war damals so. Das ist heute so.

Kurzarm, gestreift, der Kragen offen wie selbstverständlich. Leinenhose in grau, weißer Gürtel, marine Espadrilles. Ein Outfit, das weiß, wo es hingehört: ans Steuer eines Autos, das man nicht braucht — aber sehr gerne fährt … irgendwo zwischen Gardasee und Garda-Dorf. Fenster unten.

Hellgraue Leinenhose und gestreiftes Kurzarmhemd, lässig mit Espadrilles getragen
Herr in beigefarbener Jacke mit weinrotem Poloshirt und blauen Stoffhosen, lässig an Baum gelehnt

Das Overshirt offen getragen, darunter das Polo in Bordeaux mit dem schmalen Doppelstreifen am Saum — eine Linie, die seit den Sechzigern nicht erklärt werden muss. Taubenblau die Hose dazu, Penny-Loafer in Marine.

Ein Look für den Spätnachmittag. Irgendwo zwischen dem zweiten Kaffee und dem ersten Glas Wein. Der Roller lehnt an der Hauswand. Man könnte noch fahren. Man bleibt.

Der Abend gehört dem, der sich Zeit nimmt. Sandfarben, ungepolstert, mit der leichten Textur eines Stoffes, der Schatten wirft — das legere Sakko braucht kein Hemd mit Knopf bis oben. Den Schal trägt man nicht wegen der Kälte. Man trägt ihn, weil er zum Licht passt, das um diese Stunde auf dem See liegt.

Mann in hellbraunem Sakko mit gemustertem Schal am Seeufer

Entdecken Sie weitere Outfit Inspirationen

Die magische italienische Bucht

Poloshirts – lässige Eleganz unter südlicher Sonne

Kurzarmhemden – Leichtigkeit im Fahrtwind

Sakkos – stilvoll zwischen Küste und Café

Weite Hosen – entspannt, stilvoll, authentisch